Energiekrisen: Staatliche Eingriffe oft klimaschädlich
Maßnahmen wie der Tankrabatt sind nicht nur teuer, sondern auch klimaschädlich. Forschende raten, in künftigen Krisen lieber die Stromsteuer zu senken.
Weiter so im Stau: Ein Tankrabatt entlastet vor allem Haushalte und Firmen mit hohem Verbrauch
Wolfgang Maria Weber/imago
Staatliche Maßnahmen wie der Tankrabatt, die in der Energiekrise die Preise senken sollen, sind nicht nur teuer, sie schaden auch dem Klima. Davor warnen Ökonom*innen und Klimaforscher*innen in einer neuen Studie. „Senkt ein Staat etwa Steuern auf Benzin, Diesel oder Gas, entlastet er vor allem Haushalte und Firmen mit hohem Verbrauch. Gleichzeitig dämpft er den Preisschock, der eigentlich zum Sparen anregen soll“, sagt Matthias Kalkuhl vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Demnach führten staatliche Maßnahmen der Jahre 2022/23 im EU-weiten Durchschnitt zu einer dauerhaften Subvention von rund 18 Euro pro Tonne CO2 bei Erdgas und 10 Euro bei Öl.







