Bayern : Homophobie: Mutter soll versucht haben, ihren Sohn zu töten22.06.2026, 15:43Lesezeit: 1 Min.Ein junger Mann und sein Partner werden attackiert, als sie in einem Münchner Hotelzimmer schlafen. Verdächtig sind Mutter und Bruder – sie sollen aus homophoben Gründen gehandelt haben.Aus homophoben Gründen soll eine Frau in Bayern versucht haben, ihren 21 Jahre alten Sohn zu töten. Wegen des mutmaßlichen Tötungsversuchs in einem Hotelzimmer sitzen die 51-Jährige und ein 23-Jähriger nun in Untersuchungshaft, wie die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt am Montag mitteilte.Der Angriff ereignete sich bereits Anfang Juni in einem Hotel in Unterhaching. Demnach sollen die Mutter und ihr 23-jähriger Sohn nachts in das Hotelzimmer des 21-Jährigen in Unterhaching eingedrungen sein, während der junge Mann dort mit seinem Partner übernachtete.Die Frau soll dabei mit einer Schere mehrmals in Richtung des 21-jährigen Sohns gestochen haben. Der 23-Jährige habe seinen Bruder mit einer Bratpfanne und Fäusten geschlagen. Sowohl Opfer als auch die mutmaßlichen Täter sind bulgarische Staatsangehörige.Hotelmitarbeiter hören HilferufeDurch Hilferufe wurde ein Hotelmitarbeiter auf die Attacke aufmerksam und alarmierte die Polizei. Daraufhin flüchteten die Tatverdächtigen aus dem Hotel. Das homosexuelle Paar erlitt leichte Verletzungen. Der 21-Jährige musste stationär in einem Krankenhaus behandelt werden.Die beiden Tatverdächtigen wurden später an ihrer Wohnadresse festgenommen und zunächst wieder entlassen, später aber wieder festgenommen. Da sich die ersten Anhaltspunkte für eine homophobe Tatmotivation bestätigten, übernahm die Generalstaatsanwaltschaft in München die Ermittlungen.In Folge der weiteren Ermittlungen beantragte die Behörde Haftbefehle wegen Tötungsversuchs. Die beiden Tatverdächtigen wurden am Freitag festgenommen, einem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in eine Haftanstalt gebracht.
Homophobie: Mutter soll versucht haben, ihren Sohn zu töten
Ein junger Mann und sein Partner werden attackiert, als sie in einem Münchner Hotelzimmer schlafen. Verdächtig sind Mutter und Bruder – sie sollen aus homophoben Gründen gehandelt haben.







