PfadnavigationHomeSportFußballWMNationalmannschaft„Hätte seine WM werden können“ – Aus für Nico SchlotterbeckStand: 14:45 UhrLesedauer: 3 MinutenNico Schlotterbeck hat sich im Spiel gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Der Innenverteidiger fällt für den Rest der Weltmeisterschaft aus.Bittere Nachrichten für die deutsche Nationalmannschaft und Nico Schlotterbeck: Für den Dortmunder Verteidiger ist die WM nach einer schweren Verletzung beendet. Er bleibt dennoch beim Team.Für Nico Schlotterbeck ist die Fußball-Weltmeisterschaft beendet. Der Verteidiger zog sich beim 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu und wird nicht mehr zum Einsatz kommen. Das berichtete „Bild“, wenig später bestätigte der DFB die Meldung. Schlotterbeck werde mehrere Monate ausfallen. „Schlotti wird uns auf dem Platz als herausragender Verteidiger sehr fehlen, vor allem auch sein exzellenter Spielaufbau“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann. „Es hätte seine WM werden können. Wir haben gestern alle versucht, ihn aufzubauen - zum Glück ist er ein sehr positiver Typ, der schon wieder vorausblickt.“Schlotterbeck hatte sich die Verletzung im zweiten Gruppenspiel nach 15 Minuten zugezogen, aber noch bis zur Halbzeitpause weitergespielt. Dann wurde er von Bundestrainer Julian Nagelsmann ausgewechselt, für den Dortmunder kam Antonio Rüdiger ins Spiel. Lesen Sie auchDer Verteidiger von Real Madrid dürfte nun auch erster Anwärter auf den Platz in der deutschen Innenverteidigung neben Jonathan Tah vom FC Bayern sein. Das abschließende Gruppenspiel der deutschen Mannschaft findet am Donnerstag in New York gegen Ecuador statt (22.00 Uhr MEZ, ARD, Magenta TV und im WELT-Liveticker). Es ist für die DFB-Elf sportlich bedeutungslos, sie steht nach den beiden Auftaktsiegen bereits als Gruppensieger fest.Nagelsmann darf nicht nachnominierenDie Verletzung von Schlotterbeck in seinem 29. Länderspiel ist bitter für Nagelsmann. Der BVB-Verteidiger ist wichtig für den Spielaufbau aus der Abwehr heraus und war als einziger Linksfuß unter den Innenverteidigern Stammkraft. Einen Spieler nachnominieren darf der Trainer nicht mehr. Der Grund liegt in den Fifa-Regularien. Verletzte Feldspieler dürfen nur bis spätestens 24 Stunden vor dem ersten WM-Spiel ersetzt werden. Deshalb konnte Nagelsmann Anfang Juni noch Assan Ouédraogo für den verletzten Lennart Karl nachnominieren. Während des laufenden Turniers ist das bei Feldspielern jedoch nicht mehr möglich. Für die DFB-Elf lief diese Frist bereits am 13. Juni ab – einen Tag vor dem 7:1-Erfolg gegen Curacao.Lesen Sie auchNach dem frühen Ausscheiden 2022 endet damit auch die zweite WM-Teilnahme für Schlotterbeck mit einer bitteren Enttäuschung. Zudem ist es für ihn die nächste schwere Verletzung: Schlotterbeck hatte erst im vergangenen Jahr fast ein halbes Jahr wegen eines Meniskusrisses im linken Knie gefehlt. Sein Verein reagierte betroffen auf die Nachricht. BVB-Sport-Geschäftsführer Lars Ricken sprach von einer „unglaublich bitteren“ Nachricht: „Für Nico tut es mir extrem leid, er war richtig gut in Form und aus der Startelf unserer Nationalmannschaft nicht wegzudenken. Dass er jetzt durch eine Verletzung aus der WM ausscheidet, ist sehr schade und unglaublich bitter. Aber Nico hat im vergangenen Jahr gezeigt, wie er nach einer Verletzung noch stärker zurückkommt. Das wird er auch diesmal, davon sind wir überzeugt.“Zuletzt war darüber spekuliert worden, dass er im Sommer vom BVB zu Real Madrid wechseln könnte. Nun muss er erst einmal gesund werden. Seine Genesung beginnt bei der WM, Schlotterbeck bleibt vorerst beim Team. Nagelsmann: „Es ist ein schönes Zeichen, dass er zunächst hier im Mannschaftskreis bleibt, denn er hat auch neben dem Platz Einfluss.“SUF/jwo
Nico Schlotterbeck: „Es hätte seine WM werden können“, bedauert Nagelsmann - WELT
Bittere Nachrichten für die deutsche Nationalmannschaft und Nico Schlotterbeck: Für den Dortmunder Verteidiger ist die WM nach einer schweren Verletzung beendet. Er bleibt dennoch beim Team.















