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Konjunktur: BDI erwartet nur noch 0,4 Prozent Wachstum in diesem Jahr Der BDI senkt seine Wachstumsprognose für 2026 deutlich auf 0,4 Prozent. Krieg, hohe Energiekosten und Lieferprobleme belasten die Industrie. Der Verband fordert Reformen.
22.06.2026 - 14:01 Uhr Artikel anhörenBDI-Logo: Der Verband fordert, dass Unternehmen spürbar entlastet werden müssten – etwa durch niedrigere Steuern (Archivbild). Foto: Patrick Pleul/dpaDüsseldorf. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) senkt seine Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich. Aktuell rechnet der BDI noch mit einem Wachstum von 0,4 Prozent, wie er am Montag zum Tag der Industrie in Berlin mitteilte. Im Januar war der Verband noch von einem Prozent ausgegangen. Hauptgrund für die pessimistischere Einschätzung ist der Nahost-Krieg seit Ende Februar. Er hat zu höheren Energiepreisen und gestörten Lieferketten geführt.BDI-Präsident Peter Leibinger verwies aber auch auf hausgemachte Probleme, die Reformen erforderten. „Die Lage der deutschen Industrie ist kritisch“, sagte er. „Kritisch heißt aber nicht hoffnungslos.“ Es komme jetzt auf Entscheidungen der Politik an.Die Bundesregierung aus Union und SPD müsse ein großes Reformpaket schnüren, um den Standort wieder wettbewerbsfähiger und Investitionen hierzulande attraktiver zu machen. „Die Lasten des Pakets müssen fair verteilt werden. Über isolierte Einzelreformen lässt sich das nicht erreichen und vermitteln.“ Das habe die Koalition nun schon über ein Jahr versucht. Die Bilanz sei jedoch nicht gut. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt








