Das Londoner Tech-Start-up Nothing veröffentlicht in diesem Jahr keine neue Version seines CMF Phones. Das teilte Mitgründer Akis Evangelidis am 19. Juni auf X mit. Man habe an einem Nachfolger für das günstige CMF Phone 2 Pro gearbeitet, aber sich dann gegen die Produktion entschieden.

Der Hauptgrund dafür sind Evangelidis zufolge die hohen Preise für Module des Arbeitsspeichers. Die Kosten machen es dem Unternehmen nicht möglich, ein technisch fortschrittliches und gleichzeitig günstiges Gerät auf den Markt zu bringen. Ein Beitrag des indischen X-Accounts von Nothing legt allerdings nahe, dass unter dem Namen der Hauptmarke eine günstige Version des aktuellen Phone (4a) erscheinen könnte. Das kurze Video zeigt die Zeichnung eines Smartphones. Am Ende wird ein Bleistift zur Seite gelegt, darauf ist prominent der Schriftzug „4B“ zu sehen. Auch der Titel des Posts „(b)usted“ lässt vermuten, dass ein Nothing Phone (4b) geplant sein könnte.

KI treibt die Preise hoch

Durch den KI-Boom bleiben die Kosten für Arbeitsspeicher konstant hoch und steigen voraussichtlich noch weiter an. Das liegt vor allem daran, dass Betreiber von Rechenzentren viel Arbeitsspeicher benötigen. Die Hersteller produzieren daher profitablere Speichermodule für diese Kunden und verschieben ihre Produktionskapazitäten entsprechend. Module für die Hardwareprodukte sind somit weniger verfügbar und teurer.