Die „Freien Sachsen“ haben nach eigenen Angaben Einspruch gegen das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl in Aue-Bad Schlema im Erzgebirgskreis eingelegt. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung des Parteivorsitzenden Martin Kohlmann und des unterlegenen Kandidaten Stefan Hartung hervor. Ein entsprechendes 15-seitiges Schreiben, verfasst von Anwalt Kohlmann, wurde dem Landratsamt des Erzgebirgskreises übergeben.

Bei der Stichwahl hatte sich CDU-Kandidat Marcus Hoffmann mit 52,7 Prozent gegen Hartung durchgesetzt, der auf 47,3 Prozent kam. Nach Auszählung der 13 Wahllokale lag Hartung zunächst mit 148 Stimmen vorn. Erst die Briefwahlstimmen, die mehrheitlich auf Hoffmann entfielen, drehten das Ergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 62 Prozent.

Martin Kohlmann, Vorsitzender der „Freien Sachsen“ will juristisch gegen das Ergebniss der Oberbürgermeisterwahl vorgehen..

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Die Freien Sachsen führen in ihrem Einspruch mehrere Punkte an: eine angeblich illegale Wahlbeeinflussung unter Missbrauch persönlicher Daten, Rechtsverstöße beim Ablauf der Briefwahl, eine statistisch nicht erklärbare Zahl ungültiger Wahlscheine in einem Briefwahlbezirk sowie Verstöße gegen das Mäßigungs- und Neutralitätsgebot durch die zuständige Rechtsaufsicht.