Behördenmitarbeiter schütten Wasserstoffperoxid in den Pool in der US-Hauptstadt (am 16. Juni)
Mit viel Tamtam – und diversen Millionen aus Steuermitteln – hat Donald Trump zuletzt den Reflecting Pool in der US-Hauptstadt sanieren lassen. Doch statt patriotisch blau, wie versprochen, leuchtet das historische Becken derzeit eher algengrün. Dazu löst sich der neue Bodenbelag offenbar ab.
Für den US-Präsidenten ist das eine Blamage. Doch Trump wäre nicht Trump, hätte er nicht schon jemanden gefunden, auf den er die Schuld abwälzen kann. Mehrere Personen seien wegen Vandalismus festgenommen worden, schrieb er zuletzt bei Truth Social . Für die »sehr ernsthaften Straftaten« sollten sie mehrere Jahre ins Gefängnis kommen, forderte er. In einem zweiten Beitrag wurde er ausführlicher: »Im Zusammenhang mit dem skandalösen Vandalismus an unserem wunderschönen Reflecting Pool wurden zahlreiche weitere Personen festgenommen.«
Jetzt äußerte sich auch die US-Staatsanwältin für Washington, D.C. zu dem Fall. Jeanine Pirro, von Trump ins Amt gehoben, erklärte im rechten Sender Fox News: »Jeder, der bei Beschädigungen erwischt wird oder auch nur beim Versuch, muss mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen.«











