Stand: 22.06.2026 • 03:01 Uhr

Noch vor einem Jahr traten sie als beste Freunde auf. Doch dann kamen der Konflikt um Papst Leo XIV. und der Iran-Krieg. Nun gibt es dicke Luft zwischen US-Präsident Trump und Italiens Ministerpräsidentin Meloni.

Sie schienen füreinander bestimmt: Der rechte Bulldozer aus den USA und die clevere Politikerin aus Rom mit neofaschistischer Vergangenheit und rechtskonservativen Zukunftsvisionen für Europa.

Es passte, dass Giorgia Meloni als einzige EU-Regierungschefin zur Amtseinführung von Donald Trump nach Washington reiste - und dies selbstbewusst rechtfertigte. Es sei "sehr, sehr wichtig" für eine Nation wie Italien, "ein Zeichen zu setzen für den Willen, die Beziehungen zu stärken in einer Zeit, in der die Herausforderungen global und miteinander verflochten sind", sagte sie damals.

Diplomatische Krise