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WM 2026: Iraks Trainer würde gerne drei Torhüter gegen Frankreich aufstellen Live-Blog Ivorer werfen DFB-Team „Mangel an Fairplay“ vor +++ DFB-Team nach 2:1 gegen Elfenbeinküste bei WM in K.-o.-Runde +++ Türkei scheidet aus +++ Der WM-Newsblog.

22.06.2026 - 00:08 Uhr aktualisiert Artikel anhörenSuperstar Kylian Mbappé: Frankreichs starker Torschütze Foto: ReutersDarum liegt Iraks Flagge vor WM-Spielen nicht auf dem BodenVor den WM-Spielen in den USA, Mexiko und Kanada tragen Volunteers riesige Flaggen der beteiligten Mannschaften auf den Platz. Normalerweise werden sie auf den Rasen gelegt, aber nicht bei jedem Spiel. Der Irak bat bei der FIFA extra darum, seine Flagge über dem Boden zu halten. „Wir haben den Ausdruck „Gott ist allmächtig“ auf der Flagge und darum ging es bei der Anfrage unseres Verbandes“, erklärte Führungsspieler Aymen Hussein. Im Spiel gegen Norwegen kam die FIFA der Bitte nach.Der Weltverband teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit: „Die FIFA hat eng mit den teilnehmenden Mannschaften zusammengearbeitet, um angemessenen Wünschen hinsichtlich der Präsentation nachzukommen.“WM-Regel: Warum sich Belgiens Trossard nicht behandeln ließLeandro Trossard lag mit großen Schmerzen auf dem Rasen, das medizinische Team der belgischen Fußball-Nationalmannschaft stand wenige Meter entfernt bereit - und doch kam die ärztliche Hilfe beim WM-Gruppenspiel gegen den Iran nicht zum Einsatz. Der Verzicht der Belgier hatte mit einer neuen Regel bei der Fußball-Weltmeisterschaft zu tun.Trotz des harten Einsteigens von Alireza Jahanbakhsh in die Wade von Trossard - der Stutzen war gerissen und der Stollenabdruck am Unterbein zu sehen - gab es vom argentinischen Schiedsrichter Dario Herrera keine Gelbe Karte. Wäre Trossard behandelt worden, hätte der Spieler für eine Minute das Spielfeld verlassen müssen. Ausgenommen von dieser Regel sind lediglich Torhüter sowie Spieler, die durch ein Foul verletzt wurden, wofür es Gelb oder Rot gegeben hat.Drei Torhüter? So will der Irak Mbappé, Olise & Co. stoppenDie französische Offensive um Megastar Kylian Mbappé von Real Madrid und Bayerns Ausnahmekönner Michael Olise zählt zur besten, die es auf der Welt gibt. Wie will man die nur stoppen? Graham Arnold hat da so eine Idee. „Ich habe gefragt, ob wir mit drei Torhütern spielen können, aber sie haben nein gesagt“, sagte der irakische Fußball-Nationaltrainer vor dem Spiel seiner Mannschaft gegen Frankreich am Montag (23.00 Uhr/ARD und MagentaTV) und lächelte.Nur mauern will der Australier aber trotzdem nicht. „Ich bin ein Trainer, der immer in ein Spiel geht, um zu gewinnen - nicht, um es nicht zu verlieren“, stellte der 62-Jährige vor dem Duell des krassen Außenseiters gegen den Turnier-Mitfavoriten klar. Dieses Mindset wolle er auch seinen Spielern mitgeben.Frankreich hatte sein erstes Spiel bei dieser WM auch dank eines Doppelpacks von Mbappé 3:1 gegen Senegal gewonnen. Der Irak unterlag Norwegen um Ausnahme-Angreifer Erling Haaland mit 1:4.Senegal-Chaos? Trainer Thiaw klärt vor Norwegen-Spiel aufTrainer Pape Thiaw hat Berichte bestätigt, wonach es rund um das senegalesische Fußball-Nationalteam Unstimmigkeiten gibt. Es sei wahr, dass ein paar Dinge geklärt werden müssten, sagte der 45-Jährige auf die Frage unter anderem nach Prämien. Die volle Konzentration - auch der Spieler - gelte aber dem zweiten Gruppenspiel der Westafrikaner bei der WM am Dienstag (2.00 Uhr/MagentaTV) gegen Norwegen. Das Duell mit den Skandinaviern sei immerhin eine Art „Finale“ für Senegal, sagte der Coach.Mehrere Medien hatten zuletzt berichtet, dass senegalesische Spieler noch auf ausstehende Prämien des Verbandes warten würden. Zudem sollen sie sich über die Ausstattung ihres WM-Quartiers in New Jersey beschwert haben. Manche Profis hätten sich Essen liefern lassen, hieß es beim Portal „Sport News Africa“.Das seien Dinge, die man intern bespreche, sagte Torhüter Mory Diaw, als er bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Norwegen darauf angesprochen wurde. „Wir sind Profis und hier, um unser Land zu vertreten.“ Die Diskussion würde weder die Konzentration noch das Ziel der Mannschaft beeinträchtigen.Auch Coach Thiaw ging nicht weiter ins Detail, räumte aber zumindest die seit Monaten anhaltende Debatte um seine Vertragssituation ab. „Das Problem mit meinem Vertrag ist behoben. Es hat zu lange gedauert“, erklärte der Ex-Profi. Es sei aber „nicht um Geld, sondern um Prinzipien und Respekt“ gegangen. Nun sei alles geklärt. Der Vertrag des Trainers war im Februar ausgelaufen. Seitdem soll er ohne Bezahlung und neuen Kontrakt gearbeitet haben, hieß es.Den Senegalesen droht in der Gruppe I nach ihrer Auftaktniederlage gegen Frankreich (1:3) das Aus. Besonders vor Stürmerstar Erling Haaland, der bei Norwegens 4:1-Erfolg gegen den Irak doppelt getroffen hat, muss sich der frühere Afrikameister in Acht nehmen. Es gebe dennoch keinen speziellen „Anti-Haaland-Plan“, sondern einen „Anti-Norwegen-Plan“, erklärte Thiaw.Ivorer werfen DFB-Team „Mangel an Fairplay“ vor Trainer Emerse Faé hat der DFB-Auswahl nach der 1:2-Niederlage seines Teams aus der Elfenbeinküste fehlendes Fairplay vorgeworfen. „Wir nehmen uns solche Nationen als Beispiel, um uns weiterzuentwickeln, und ich war ein wenig enttäuscht über den Mangel an Fair Play dieser deutschen Mannschaft“, sagte der 42-Jährige bei der Pressekonferenz nach der WM-Partie in Toronto. „Von einer großen Nation wie Deutschland hätte man etwas mehr Fairplay erwarten können, als Singo den Ball wegen einer Verletzung ins Aus spielte“, sagte Faé zu einer Szene in der 80. Minute, die für viel Aufregung sorgte. Was war passiert? Wilfried Singo hatte sich nach einem Zweikampf mit Kai Havertz an den offensichtlich verletzten hinteren Oberschenkel gegriffen und den Ball ins Aus gespielt. Nachdem er sich schon außerhalb des Spielfelds befand, ließ er sich wieder über die Außenlinie fallen. Dadurch erzwang er eine Unterbrechung und verhinderte einen schnellen Einwurf des Gegners. Nicht nur Bundestrainer Julian Nagelsmann war darüber völlig aufgebracht.DFB-Elf gewinnt Gruppe, Curaçao hilft Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt das zweite WM-Spiel und wird Gruppensieger, droht aber einen zentralen Spieler zu verlieren. Gute Nachrichten gibt es für einen Helden des ersten Spieltags. Deutschland hat erstmals seit dem WM-Titel 2014 wieder die K.-o.-Runde bei einer Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Beim 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste überragte Joker Deniz Undav mit zwei Toren. Nach den Erfolgen gegen Curaçao (7:1) und nun gegen die Ivorer ist dem Team von Trainer Julian Nagelsmann ein Platz im Sechzehntelfinale nicht mehr zu nehmen. Nach dem anschließenden sensationellen 0:0 von Außenseiter Curaçao gegen Ecuador steht Deutschland sogar vorzeitig - und schon vor dem Gruppenabschluss gegen die Südamerikaner am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) - als Sieger der Gruppe E fest. Für die anderen drei Teams geht es dann noch um das Weiterkommen.DFB-Team nach 2:1 gegen Elfenbeinküste bei WM in K.-o.-RundeDie deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat die Elfenbeinküste im zweiten WM-Gruppenspiel mit 2:1 (0:1) besiegt. Durch den Erfolg in Toronto steht die DFB-Auswahl schon sicher in der K.-o.-Phase.Uli Hoeneß kritisiert WM-Turnier: „Fiasko für den Fußball“Vor allem die Ticketpreise stören Hoeneß. „Zweitausend Dollar für ein Finalticket mittlerer Güte, wo soll das enden? Ich bin immer für Kommerz im Fußball gewesen, aber nicht in dieser extremen Form. Ich möchte das durch den Kauf von Eintrittskarten nicht auch noch unterstützen“, so der 74-Jährige weiter. Uli Hoeneß auf dem Kongress Sport Marke Medien dpaTrotz Überzahl nach Rot-Premiere: Türkei scheidet ausTrotz langer Überzahl nach einer Rot-Premiere hat die Türkei gegen Paraguay verloren und scheidet nach der WM-Vorrunde aus. Die Mannschaft um Superstar Arda Güler von Real Madrid unterlag den Südamerikanern mit 0:1 (0:1). Nach zwei Niederlagen steht die Mannschaft von Trainer Vincenzo Montella schon vor dem letzten Vorrundenspiel gegen den nun als Gruppensieger feststehenden Co-Gastgeber USA als Tabellenletzter in Gruppe D fest, die erste WM-Teilnahme seit 2002 ist eine riesige Enttäuschung.