So viel Prominenz verträgt ein bisschen Pathos: Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU), Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels (SPD), viele weitere Minister teils auch aus anderen Bundesländern, Landräte, Bürgermeister, ranghohe Diplomaten, Intendanten und Geschäftsführer großer Unternehmen – sie alle lauschten andächtig, als das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Chefdirigent Alain Altinoglu am Samstag das Rheingau Musik Festival in der Basilika von Kloster Eberbach mit dem Hessenlied eröffnete.Die dort schon im Vorjahr dem Hauptprogramm vorangestellte, vielen Besuchern bis dahin gar nicht bekannte Landeshymne („Ich kenne ein Land, so reich und so schön“) war der klingende Dank des Orchesters für den Hessischen Kulturpreis 2025. Die mit 45.000 Euro hoch dotierte Auszeichnung habe das Orchester verdient für seine „Exzellenz und Kreativität“, sagte Rhein. Und weil es „Hessen in der Welt hörbar“ mache.So konnte das Konzert mit Werken von Alexander Borodin und Alexander Arutjunjan mit der Trompeterin und Fokus-Künstlerin Lucienne Renaudin Vary sowie den „Enigma-Variationen“ von Edward Elgar als Beitrag zum Schwerpunktthema „Spot on: United Kingdom“ weltweit live mitverfolgt werden auf dem überaus erfolgreichen Youtube-Kanal des Orchesters. Das Festival bietet bis zum 5. September noch mehr als 150 Konzerte an 26 Spielstätten des Rheingaus und benachbarter Regionen.
Rheingau Musik Festival eröffnet und hr-Sinfonieorchester ausgezeichnet
Beim Eröffnungskonzert des Rheingau Musik Festivals hat das hr-Sinfonieorchester den Hessischen Kulturpreis erhalten.










