Am Donnerstag sind Katja Petrowskaja und Serhij Zhadan im Literarischen Colloquium Berlin zu Gast. Aber nicht um sie allein geht es an dem ukrainischen Abend am Wannsee. Wir fragen Kateryna Rietz-Rakul vom Ukrainischen Institut in Deutschland: Welche Bedeutung hat die Literatur aus der Ukraine heute?
Kateryna Rietz-Rakul: Die Veranstaltung findet im Rahmen der Salonreihe „Après Arbeit“ des Ukrainischen Instituts statt, für die wir uns immer andere Orte suchen. In unserem Salon sprechen wir mit dem deutschen Publikum über interessante Kulturthemen der Ukraine – informell und persönlich.
Dieser Abend weicht in vielerlei Hinsicht vom Gewohnten ab. Wir werden uns nicht in kleiner Runde treffen, sondern Open Air am Wannsee. Und wir widmen uns nicht nur einem Thema, sondern gleich einer ganzen Buchreihe, der „Ukrainischen Bibliothek“. Die achtbändige Serie übersetzt die berühmtesten Klassiker des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts – teils zum ersten Mal – ins Deutsche und publiziert sie jeweils mit einem Begleitbeitrag zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. Zu denen gehören Katja Petrowskaja und Serhij Zhadan – sie werden also von denen erzählen, für die sie als Paten auftreten.







