Neuwahlen: Chaostage im Saarland
Weil die AfD zwei Listen einreichte, muss die Regionalversammlung neu gewählt werden. Wegen zu kurzer Fristen treten kleine Parteien nicht mehr an.
Großes Schloss bald ohne kleine Parteien? Sitz des Regionalverbands Saarbrücken
Christof Kiefer/Regionalverband
Die Verzweiflung bei den kommunalen Kleinparteien im Saarland ist groß: Wegen einer kurzfristig anberaumten Neuwahl des Regionalverbands Saarbrücken brauchen sie eine erneute Zulassung für ihre Wahllisten. Doch weil die Frist nur noch bis Donnerstag läuft, können Parteien wie die Freien Wähler gar nicht mehr antreten. Als „demokratiefeindlich“ bezeichnet Frank Lichtlein, Landesvorsitzender der sozial-ökologischen Wählergruppe „bunt.saar“, die Situation.









