Am kommenden Dienstag will die Rentenkommission ihre mit Spannung erwarteten Vorschläge für eine Rentenreform präsentieren. Zentrale Inhalte sind bereits durchgesickert und werden diskutiert.
21.06.2026, 14.16 Uhr
Reformbedürftig: Das deutsche Rentensystem muss erneuert werden
Die Menschen in Deutschland sollen nach Vorschlägen der Rentenkommission künftig später in den Ruhestand gehen. Das ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Teil der 30 Vorschläge, die das Gremium nach fünfeinhalb Monaten Beratungszeit am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (70; CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (58; SPD) übergeben will. Auch mehrere andere Medien berichteten darüber. Zudem sollen die Beiträge steigen. Das Rentenniveau soll in Zukunft durch eine neue Kapitalrente leicht erhöht werden.
Das Rentenalter soll mit der Lebenserwartung steigen. Das würde den Berechnungen der Kommission nach bedeuten, dass Beschäftige 2041 erst mit 67,5 Jahren und 2051 mit 68 in Rente gehen könnten. Die Berechnung soll regelmäßig überprüft werden. Wegfallen soll den Empfehlungen zufolge der frühere Renteneintritt ohne Abschläge nach 45 Beitragsjahren, bekannt als „Rente mit 63“. Allerdings soll es eine neue Regelung für Menschen nach belastenden Arbeitsbiografien in rentennahen Jahrgängen geben.











