Die Polarnächte faszinieren ihn jedes Mal aufs Neue. Diese Dunkelheit, vier Monate lang. Die kristallklare Kälte. Die magischen Lichtspiele am Horizont. Für Thomas Adam hat die Region aber nicht nur einen ästhetischen, sondern vor allem auch einen wissenschaftlichen Reiz. Nirgendwo ist die Atmosphäre so rein – könnte man meinen. Doch der Forscher findet in dieser Luft alle möglichen Spuren, die der Mensch in der Umwelt hinterlässt. Und genau das interessiert ihn bei seinem Projekt in Spitzbergen.