Quelle: dpa Hessen
21. Juni 2026, 4:00 Uhr
Ein Luftbild, das Werner Erk (li.) 1988 vom Glauberg aufnahm, ebnete den Weg zur Entdeckung des weltberühmten Keltenfürsten. Marcus Coesfeld (re.) leitet das Museum, das zur Präsentation der Statue und weiterer Fundstücke errichtet wurde.
© Christian Lademann/dpa
An den folgenreichen Rundflug über die Wetterau im Sommer 1988 erinnert sich Werner Erk noch gut: Eigentlich wollten er und zwei Mitstreiter an jenem Nachmittag von dem Flieger aus Fotos einer Schule machen, die als Geschenk für den Schulleiter zum Abschied in den Ruhestand gedacht waren. «Und dann habe ich gesagt, also wenn wir schon jetzt hier in der Luft sind, dann fliegen wir auch über den Glauberg», erinnert sich der heute 77 Jahre alte Heimatforscher. Von hoch oben fielen Erk ungewöhnliche farbliche Unterschiede in der Vegetation auf, die einen Halbkreis und Linien andeuteten. Er drückte erneut auf den Auslöser und ebnete so den Weg zu einem «Jahrhundertfund» am Glauberg vor 30 Jahren.






