Miami (dpa) - Große Freude bei Kap Verdes WM-Held Vozinha: Die Mutter des 40 Jahre alten Torwarts wird ihren Sohn im zweiten Gruppenspiel gegen Uruguay live im Stadion in Miami unterstützen können. Ein Verbandssprecher bestätigte bei der Pressekonferenz zu dieser Partie (Montag, 00.00 Uhr/ARD und MagentaTV), dass Ana Candida Evora nach der Klärung aller Visa-Fragen in den USA angekommen sei.„Für mich ist das sehr wichtig. Denn jeder in meiner Familie unterstützt mich immer in allen Dingen“, sagte Vozinha im Teamquartier des WM-Außenseiters in Tampa/Florida. „Sie hier zu haben, ist für mich etwas Besonderes. Ich bin sehr glücklich. Mein Vater und mein Bruder werden auch da sein.“Bilder gingen um die WeltDer Torwart, der in der zweiten portugiesischen Liga bei GD Chavez spielt, war durch seine starke Leistung beim 0:0 gegen den Titelfavoriten Spanien über Nacht zu einem der Stars dieser Fußball-Weltmeisterschaft aufgestiegen. Nach dem Spiel gingen Bilder um die Welt, auf denen Vozinha im Kreis seiner Mitspieler weinte.Denn seine Mutter war bei dieser Sensation noch nicht in den Vereinigten Staaten, weil sie die Kaution für ein Visum nicht zahlen konnte. US-Behörden ermöglichten ihr mittlerweile die Einreise und erließen ihr sogar die Visagebühren.Kap Verdes Trainer Bubista. (Archivbild) Wang Kaiyan/XinHua/dpaKleines Land, großes HerzGegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay will Kap Verde die nächste Überraschung schaffen. „Wir machen das nicht nur für Kap Verde. Sondern wir machen das auch für jedes Kind in Afrika und für jeden Außenseiter auf der Welt. Wir wollen ihnen zeigen, dass alles in Erfüllung gehen kann, was ihre Vorstellung zulässt“, sagte Trainer Bubista.Der 56-Jährige gab sich selbstbewusst: „Unsere Erwartung ist weiterhin die Gleiche“, sagte er. „Wir sind hier nicht hergekommen, um nur an dieser WM teilzunehmen. Wir wollen wettbewerbsfähig sein. Wir wollen sicherstellen, dass jedes Spiel hier von uns etwas zählt. Wir sind ein kleines Land. Aber wir haben ein großes Herz.“© dpa-infocom, dpa:260620-930-256045/1
Verband bestätigt: Mutter von Kap Verdes Torwart in den USA
Miami (dpa) - Große Freude bei Kap Verdes WM-Held Vozinha: Die Mutter des 40 Jahre alten Torwarts wird ihren Sohn im zweiten Gruppenspiel gegen Uruguay live im Stadion in Miami unterstützen können. Ein Verbandssprecher bestätigte bei der Pressekonferenz zu dieser Partie (Montag, 00.00 Uhr/ARD und MagentaTV), dass Ana Candida Evora nach der Klärung aller Visa-Fragen in den USA angekommen sei.„Für mich ist das sehr wichtig. Denn jeder in meiner Familie unterstützt mich immer in allen Dingen“, sagte Vozinha im Teamquartier des WM-Außenseiters in Tampa/Florida. „Sie hier zu haben, ist für mich etwas Besonderes. Ich bin sehr glücklich. Mein Vater und mein Bruder werden auch da sein.“Bilder gingen um die WeltDer Torwart, der in der zweiten portugiesischen Liga bei GD Chavez spielt, war durch seine starke Leistung beim 0:0 gegen den Titelfavoriten Spanien über Nacht zu einem der Stars dieser Fußball-Weltmeisterschaft aufgestiegen. Nach dem Spiel gingen Bilder um die Welt, auf denen Vozinha im Kreis seiner Mitspieler weinte.Denn seine Mutter war bei dieser Sensation noch nicht in den Vereinigten Staaten, weil sie die Kaution für ein Visum nicht zahlen konnte. US-Behörden ermöglichten ihr mittlerweile die Einreise und erließen ihr sogar die Visagebühren.Kap Verdes Trainer Bubista. (Archivbild) Wang Kaiyan/XinHua/dpaKleines Land, großes HerzGegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay will Kap Verde die nächste Überraschung schaffen. „Wir machen das nicht nur für Kap Verde. Sondern wir machen das auch für jedes Kind in Afrika und für jeden Außenseiter auf der Welt. Wir wollen ihnen zeigen, dass alles in Erfüllung gehen kann, was ihre Vorstellung zulässt“, sagte Trainer Bubista.Der 56-Jährige gab sich selbstbewusst: „Unsere Erwartung ist weiterhin die Gleiche“, sagte er. „Wir sind hier nicht hergekommen, um nur an dieser WM teilzunehmen. Wir wollen wettbewerbsfähig sein. Wir wollen sicherstellen, dass jedes Spiel hier von uns etwas zählt. Wir sind ein kleines Land. Aber wir haben ein großes Herz.“© dpa-infocom, dpa:260620-930-256045/1














