PfadnavigationHomeSportFußballWMArtikeltyp:LivetickerGruppe FKantersieg gegen Schweden – Niederlande setzen dickes AusrufezeichenStand: 21:03 UhrLesedauer: 3 MinutenCrysencio Summerville erzielte das 5:1Quelle: Getty Images via AFP/LARS BARONDie Niederlande feiern bei der WM den ersten Sieg und senden per Schützenfest ein klares Signal an die Konkurrenz. Tapfer kämpfende Schweden haben am Ende keine Chance und geraten unter die Räder.Die niederländische Nationalmannschaft hat den mäßigen Start in die Fußball-WM vergessen gemacht und wieder beste Aussichten auf die K.-o.-Runde. Die Oranje-Auswahl von Bondscoach Ronald Koeman gewann in Houston mit 5:1 (2:0) gegen das zum Auftakt starke Schweden und zog in der Gruppe F an den Skandinaviern vorbei auf Platz eins.Der in die Startelf gerückte frühere Leipziger Brian Brobbey traf vor den Augen der Königsfamilie in der 5. und 17. Minute doppelt für die Niederländer. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte zweimal Cody Gakpo (47. und 54.). Schweden hatte der hohen Geschwindigkeit der in ihrem klassischen 4-3-3-System spielenden Niederländer nur wenig entgegenzusetzen – Anthony Elanga (59.) traf zum 1:4. Für den Endstand zum 5:1 sorgte der eingewechselte Crysencio Summerville (89.).Die niederländischen Fans waren erneut zu Tausenden gemeinsam zum Stadion gezogen. In der riesigen Arena der texanischen Stadt waren die Niederländer deutlich in der Überzahl - und sangen lautstark. Mit einer wieder einmal stark besetzten Auswahl träumt Oranje vom ersten WM-Titel, vor dreieinhalb Jahren in Katar war im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Argentinien Schluss.Koemans goldenes HändchenSechs Tage nach dem schwachen Auftaktspiel gegen Japan (2:2) begann die Koeman-Elf sehr engagiert und übernahm zunächst die Spielkontrolle. Und der für seine Wechselstrategie kritisierte Bondscoach hatte dieses Mal ein glücklicheres Händchen: Brobbey war etwas überraschend für den gegen Japan starken Summerville in die Startelf gerückt – und bedankte sich vor 68.777 Zuschauerinnen und Zuschauern mit dem frühen Doppelpack.Lesen Sie auch„In den Niederlanden haben wir immer viel Druck“, hatte Koeman vor dem Spiel gesagt. Gegen Schweden hatte der einstige Weltklasse-Verteidiger vor 43 Jahren sein Länderspieldebüt gefeiert - und 0:3 verloren. „Mein erstes Länderspiel habe ich nie vergessen“, sagte er. Umso mehr müsse sein Team jetzt bei dieser WM „eine gute Leistung“ gegen die Schweden zeigen. Lesen Sie auchDie schwedische Auswahl des englischen Trainers Graham Potter wirkte nach dem frühen Rückstand überrumpelt. Erst nach gut einer halben Stunde näherte sich Tre Kronor dem niederländischen Tor zunehmend gefährlich an. Die Hoffnungen lagen erneut auf dem Supersturm mit Viktor Gyökeres und Alexander Isak, die beim 5:1 gegen Tunesien jeweils einmal getroffen hatten. Gyökeres prüfte Bart Verbruggen in der 37. Minute aus aussichtsreicher Position.Schwedisches Tor aberkanntDer frühere Dortmunder Donyell Malen hätte kurz vor dem Halbzeitpfiff beinahe das dritte Oranje-Tor erzielt – seine scharfe Hereingabe von der rechten Seite in den Strafraum ging aber knapp am Pfosten vorbei (40.). Auf der Gegenseite zählte ein vermeintliches Kopfballtor von Gustaf Lagerbielke nicht, weil der Abwehrspieler bei dem vorausgegangenen Freistoß im Abseits war (45.). Bei einem Freistoßversuch wenig später von Gyökeres war Verbruggen erneut zur Stelle (45.+3).Lesen Sie auchLiverpools Gakpo sorgte dann kurz nach dem Wiederanpfiff mit seinem Tor für die Niederländer für klare Verhältnisse. Der in der Halbzeit für Malen eingewechselte Summerville hatte den Angriff eingeleitet – erneut ein geglückter Wechsel von Koeman. Nach Gakpos zweitem Treffer nur wenig später schien die Partie entschieden, daran änderte auch das schwedische Tor von Elanga nichts. Im Gegenteil: Summerville stellte in der Schlussphase den alten Abstand wieder her.mit dpa
WM 2026: Tor Nummer fünf – Niederlande machen den Deckel drauf - WELT
Die Niederlande feiern bei der WM den ersten Sieg und senden per Schützenfest ein klares Signal an die Konkurrenz. Tapfer kämpfende Schweden haben am Ende keine Chance und geraten unter die Räder.











