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Max Riemelt gilt als einer der versiertesten Schauspieler seiner Zeit, obwohl der gebürtige Berliner nie eine Schauspielschule besucht hat. Wie gut er ist, beweist er nun einmal mehr im Ensemblefilm „Etwas ganz Besonderes“, der am 9. Juli in die Kinos kommt.
Herr Riemelt, die Regisseurin des Films „Etwas ganz Besonderes“, Eva Trobisch, ist nur ein halbes Jahr älter als Sie. Hat das Einfluss auf die gemeinsame Arbeit, wenn man in etwa gleich alt ist?Alter ist relativ. Es war jetzt schon häufiger der Fall, dass ich sogar älter war als diejenigen, in deren Film ich mitgespielt habe, bringe dann aber natürlich auch ganz andere Erfahrungen mit. Wichtiger als das Alter ist die Vision, die jemand mitbringt – und wie gut man die vermittelt bekommt.
Haben Sie die Vision von Anfang an verstanden?Ja, absolut. Eva schreibt ja auch selber – Autorenkino – das ist sowieso noch mal eine andere Nummer. Aber sie kann auch wirklich gut kommunizieren, was sie sich wünscht, was sie sich vorstellt. Und: Sie ist offen für Experimente.







