Stand: 20.06.2026 • 21:02 Uhr

Durch hohe Temperaturen beschädigte Autobahnen und ausgefallene ÖPNV-Anzeigen auf der einen Seite - überflutete Straßen und umgeknickte Bäume auf der anderen: Das Wetter in Deutschland pendelt weiter zwischen Hitze und Unwettern.

Es ist weiter heiß in Deutschland - und mit der Hitze bleibt auch die Unwettergefahr hoch. Am Nachmittag haben in Brandenburg Gewitter mit Regen und Sturm bereits Bäume umgeknickt und Straßen überflutet. Ein Sprecher der Regionalleitstelle Lausitz sagte der Nachrichtenagentur dpa, es habe 58 Feuerwehreinsätze gegeben in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Spree-Neiße und Cottbus.

In Cottbus traf das Gewitter das Stadtfest - das größte Volksfest der Region. Das Programm auf mehreren Bühnen musste wegen des Regens am Nachmittag für einige Zeit unterbrochen werden, wie ein Sprecher der Stadt sagte. Technik und Stromleitungen wurden überprüft. In Straßen-Unterführungen stand das Wasser, aber auch auf Veranstaltungsflächen.

Auch andere Teile Deutschlands müssen sich auf Unwetter einstellen. So warnte der Deutsche Wetterdienst am Samstagabend für einige Regionen in Hessen vor starken Gewittern. Am Sonntagvormittag - dem Tag des kalendarischen Sommerbeginns - ist vor allem Nordrhein-Westfalen von schweren Gewittern betroffen, dabei insbesondere das Ruhrgebiet. Im Laufe des Sonntags werden die heftigsten Gewitter dann in der Mitte und später im Südosten der Republik erwartet.