Am Anfang stehen Zigarrenkisten, Blech und Draht. Am Ende drei disruptierte Branchen. Praktisch alles, was heute mit elektrischem Strom zu tun hat, wurde auf die eine oder andere Weise von einer Erfindung beeinflusst, die 1846 ihren Anfang nahm. Werner Siemens ist zu diesem Zeitpunkt Ende zwanzig und dient noch in der preußischen Armee. Seine Leidenschaft gilt aber weniger dem Militär, sondern Wissenschaft und Technik. Seine erste Erfindung war eine Methode zur galvanischen Beschichtung von Metallen. Dann bekommt er über den Vater eines Brigadekameraden einen vom Engländer Charles Wheatstone entwickelten „Zeigertelegraphen“ in die Hände.Anzeige
Dieser Text ist erstmals in der Ausgabe 7/2025 von MIT Technology Review erschienen. Der Schwerpunkt lautet „Macht uns KI denkfaul oder kreativ?“. Ab sofort könnt ihr hier das neue Heft bestellen.
Zeigertelegraphen ermöglichten es Laien, auch ohne Kenntnisse des knapp wenige Jahre zuvor entwickelten Morse-Codes das neue Medium der Telegraphie zu nutzen. Die Nutzer mussten nur einen Zeiger auf den gewünschten Buchstaben stellen, der dann automatisch auf das Empfangsgerät übertragen wurde.
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Siemens' Weg vom Soldaten zum Unternehmer






