Düsseldorf. Die Millennials: zwischen 1981 und 1996 geboren, ständig auf Instagram und besessen von Work-Life-Balance. Sie klagen immer über zu viel Stress und zu wenig Freiheit, haben keine Lust auf Verantwortung und Führung wollen sie erst recht nicht übernehmen. Das Klischee hält sich hartnäckig – trifft aber nicht ganz die Realität.Klar ist: Lediglich sieben Prozent der Millennials nennen eine Führungsposition als primäres Karriereziel. Trotzdem wollen laut dem „Gen Z and Millennial Survey 2026“ von Deloitte 73 Prozent irgendwann eine Managementrolle übernehmen und mehr als die Hälfte von ihnen führt bereits heute in irgendeiner Form.In den USA haben sie, laut einer Analyse der Jobbewertungsplattform Glassdoor aus dem vergangenen Jahr, die Generation X erstmals als größte Gruppe unter den Managern überholt. Damit bringen sie frischen Wind in die Chefetagen.Millennials als Führungskraft: Sinn statt BefehlMillennials führen anders als die Generationen vor ihnen. Nicht weil sie die ersten sind, die ihren Teams zuhören. Der Unterschied liegt tiefer: Millennials haben bestimmte Führungsideen nicht als Reaktion auf die Bedürfnisse ihres Teams entwickelt, sondern als innere Haltung.
Millennials: Wie führen sie und wo liegen ihre Grenzen?
Millennials übernehmen die Chefsessel und stellen dabei eine alte Frage neu: Wofür ist Führung eigentlich da? Wie sie Arbeitsstrukturen umbauen – und wo sie dabei an ihre Grenzen stoßen.









