FilterSchwüle Hitze und Gewitter in Hessen Schwüle Hitze macht den Menschen in Hessen weiterhin zu schaffen. Wo es gewittert, können Starkregen, größere Hagelkörner und schwere Sturmböen auch für Unwetter sorgen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach ankündigte. Bis zum Abend sei eine „starke bis extreme“, am Abend noch immer eine hohe Wärmebelastung zu erwarten. Vor allem in den frühen Morgenstunden des Sonntags – dem kalendarischen Sommeranfang – lebten die Gewitter von Westen her auf. Bis zum Mittag ziehen sie in den Norden des Bundeslandes und dann schwächen sie sich allmählich Richtung Osten ab. Public Viewing im Freien beim zweiten Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM ab 22 Uhr gegen die Elfenbeinküste ist nach der Vorhersage weitestgehend möglich. Allerdings könnten am späteren Abend von Westen her bereits Gewitter aufziehen – begleitet von Sturmböen. Im Laufe des Sonntags ziehen diese Gewitter unter allmählicher Abschwächung östlich ab. (dpa)Gefahrgut-Lkw auf A7 bei Fulda verunglückt – Diesel läuft aus Bei einem Unfall eines mit Gefahrgut beladenen Lastwagens auf der Autobahn 7 in Osthessen ist Diesel ausgelaufen. Die geladene brennbare und ätzende Flüssigkeit sei aber nicht ausgetreten, teilte das Polizeipräsidium Osthessen mit. Den Schaden bezifferten die Beamten auf rund 100.000 Euro. Der 38 Jahre alte Lkw-Fahrer hatte am frühen Morgen zwischen dem Hattenbacher Dreieck und der Anschlussstelle Kirchheim aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war in einem Graben gelandet.Durch den Aufprall sei der Tank beschädigt worden und eine „kleine Menge“ Diesel ins Erdreich gelaufen. Die Landung sei ebenfalls beschädigt worden. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Fahrbahn musste für die Räumungs- und Bergungsarbeiten mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich einige Kilometer. (dpa)Taunus: Wasserstoff-Züge vorerst nur noch auf einer Linie unterwegs Von Sonntag an gibt es eine Änderung bei den Wasserstoffzügen im Taunus: Sie werden dann vorübergehend nur noch auf einer Linie unterwegs sein, der RB15 (Bad Homburg-Brandoberndorf), wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) mitteilt. Hintergrund ist ein Wechsel bei den dieselbetriebenen Ersatzzügen. Diese müssen eingesetzt werden, da die Wasserstoffzüge wegen einer Pannenserie nach und nach repariert werden.Nun kämen modernere Ersatzfahrzeuge zum Einsatz, die allerdings eine andere Einstiegshöhe hätten als die bisherigen, erklärt der RMV. Daher fahren diese nun auf der RB12 Frankfurt/Höchst-Königstein, wo zuvor nur Wasserstoffzüge unterwegs waren. Die emissionsfreien Züge werden dafür auf der RB15 eingesetzt, wo sie zuvor in Kombination mit den Dieselzügen fuhren.Die Überholung der Wasserstoffbahnen dauere an, erklärte der RMV. Im Laufe des Jahres soll dies beendet sein, so dass dann die gesamte Flotte mit 27 Zügen wie geplant unterwegs sein könne. Geplant war ursprünglich für Dezember 2022 der Start der weltweit größten Flotte mit der umweltfreundlichen Technologie im Taunusnetz. (dpa)Wiesbaden: Zwei Katzen bei Brand verletztBei einem Wohnungsbrand in Wiesbaden sind zwei Katzen verletzt worden. Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, wurden die Tiere in eine Tierklinik gebracht. Menschen seien bei dem Feuer in dem Haus im Stadtteil Frauenstein nicht zu Schaden gekommen.Nach ersten Vermutungen sei der Brand auf einem Balkon ausgebrochen, dann hätten sich die Flammen auf den Dachstuhl ausgeweitet, sagte der Sprecher. Die Einsatzkräfte seien mit umfangreichen Nachlöscharbeiten beschäftigt. (dpa)Riedstadt: Erhöhte Ozon-Konzentration in Südhessen Bei der Hitze sind im südhessischen Riedstadt erhöhte Ozon-Konzentrationen gemessen worden. Dort lag dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zufolge der Stundenmittelwert bei 190 Mikrogramm pro Kubikmeter. Bei einem Wert über 180 wird Kindern, Jugendlichen sowie entsprechend empfindlichen Menschen von körperlicher Betätigung im Freien abgeraten. Von sportlichen Ausdauerleistungen solle abgesehen werden. Ozon kann etwa heftige Kopfschmerzen verursachen. Bei gleichbleibender Witterung sei zu erwarten, dass weitere Messstellen den Schwellenwert überschreiten. (dpa)Abschiebung missachtet: 82 Jahre alter Schweden muss Haftstrafe nun voll absitzenFrankfurt. Ein vor zehn Jahren wegen Drogenhandels verurteilter Schwede ist nach seiner Einreise in Deutschland in Rostock festgenommen worden. Die Bundespolizei vollstreckte damit einen Haftbefehl gegen den heute 82-jährigen Mann. Der Senior war 2016 vom Landgericht Frankfurt am Main wegen Handels mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge zu vier Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Davon saß er den Großteil ab, bevor er nach Schweden abgeschoben wurde, allerdings mit der Auflage, nicht wieder nach Deutschland einzureisen. Da er dies in der Nacht zum Freitag trotzdem tat, nahmen ihn Bundespolizisten nach einer Kontrolle der Personalien am zentralen Busbahnhof in Rostock auf Grundlage eines 2018 erlassenen Haftbefehls fest. Es seien nun noch 687 Tage Restfreiheitsstrafe zu verbüßen. Der Mann wurde laut Polizei in die Justizvollzugsanstalt gebracht. (dpa)Wegen Hitze und Terminnot: DFB-Talenttag fällt in diesem Jahr aus Grünberg. Wegen der Hitzewelle hat der Hessische Fußball-Verband den für Samstag geplanten „Tag des Talents“ in der Sportschule Grünberg abgesagt. Aufgrund der für das Wochenende prognostizierten extremen Wetterbedingungen und der daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken für die Teilnehmer und alle Beteiligten sieht der HFV keine Möglichkeit, die Veranstaltung durchzuführen.„Wir bedauern die Absage außerordentlich, insbesondere für die vielen jungen Talente, die sich auf diesen besonderen Tag gefreut haben. Nach eingehender Prüfung aller Optionen mussten wir feststellen, dass die Durchführung der Sichtungsveranstaltung unter den gegebenen Bedingungen nicht verantwortbar ist“, sagte Verbandsjugendwart Carsten Well in einer Pressemitteilung. Bei dem Turnier treffen sich über 300 Spieler des Jahrganges 2014 aus 27 DFB-Stützpunkten und fünf Leistungszentren. Da dieses Jahr kein anderer Termin zur Verfügung stehe, müsse die Veranstaltung ersatzlos entfallen. Nicht stattfinden wird am Sonntag in Grünberg auch ein Nachwuchs-Turnier mit regionalen Auswahlteams der Fußballerinnen. (dpa)RMV: Keine Preiserhöhung zum JahreswechselHofheim. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ändert nichts an seinen Ticketpreisen. Das hat der RMV-Aufsichtsrat beschlossen, wie der Verkehrsverbund mitteilt. Die Preise für Einzel- und Tageskarten bleiben damit zum 1. Januar unverändert. In den vergangenen Jahren hatte der RMV die Preise zum Jahreswechsel teils deutlich erhöht, zuletzt um durchschnittlich 4,75 Prozent.Zugleich beschloss der Aufsichtsrat Eckpunkte einer neuen Tarifstruktur, die im Sommer 2027 in Kraft treten soll. Diese baue auf dem Deutschlandticket auf. Die Anzahl von derzeit mehr als 100 Ticketarten und Preisen werde drastisch reduziert, teilte der RMV mit. Insbesondere die Varianten von Zeitkarten und die Anzahl der Tarifzonen würden vereinfacht. Angebote wie das Schülerticket Hessen, das Seniorenticket Hessen oder das RMV-KombiTicket blieben grundsätzlich erhalten. Auch der RMV-SparPass für den verbundweiten Kauf von rabattierten Fahrkarten werde weitergeführt. (dpa)Schwalm-Eder-Kreis: Radfahrer stürzt und stirbtWallenstein. Ein Mann ist auf einem Campingplatz in Wallenstein (Schwalm-Eder-Kreis) mit seinem Fahrrad von der Straße abgekommen und tödlich verunglückt. Der 59 Jahre alte Mann soll nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei am Donnerstagnachmittag mit seinem Rad auf einer abschüssigen Straße unterwegs gewesen sein, als er vom Weg abkam und gegen einen Baum prallte. Er starb noch an der Unfallstelle. Zur genauen Unfallursache werde nun ermittelt. Finanzämter haben 212.000 Steuerbescheide für 2025 verschicktWiesbaden. Mit dem Projekt „Die Steuer macht das Amt“ sind in Hessen 212.000 Vorschläge für die Einkommensteuererklärung 2025 an Steuerpflichtige verschickt worden. Damit sei der Versand abgeschlossen, teilte das Finanzministerium in Wiesbaden mit. Je schneller nun die Rückmeldung eingehe, umso eher könnten der Steuerbescheid zugeschickt und eine mögliche Rückerstattung überwiesen werden, erklärte Finanzminister Alexander Lorz (CDU). Wer keinen Vorschlag vom Amt erhalten hat und verpflichtet ist, eine Einkommensteuererklärung abzugeben, muss dies wie gewohnt selbst erledigen. Die Frist endet am 31. Juli.Zielgruppe von „Die Steuer macht das Amt“ sind Menschen, die ausschließlich Einkünfte als Arbeitnehmer oder eine Rente beziehungsweise eine Pension beziehen. Zudem werden auch Steuerpflichtige mit Kindern unter 18 Jahren erfasst. Grundlage für den Vorschlag des Finanzamts sind Daten etwa zu Lohn, Rente und Versicherungen, die der Steuerverwaltung ohnehin vorliegen. Die Angaben können vom Steuerpflichtigen ergänzt werden. Auch wenn ein Vorschlag im Briefkasten lag, ist es weiterhin möglich, eine selbst erstellte Steuererklärung einzureichen. (dpa.)A60 bei Rüsselsheim nach Lkw-Brand wieder freigegebenRüsselsheim. Nach der Sperrung der A60 in Fahrtrichtung Mainz im Bereich der Anschlussstelle Rüsselsheim-Mitte ist die Autobahn nun wieder komplett befahrbar. Das bestätigte eine Polizeisprecherin. Nach einem Lkw-Brand am Mittwochabend auf der Strecke musste die Fahrbahn über Nacht wieder instand gesetzt und deshalb komplett gesperrt werden. Am Donnerstag war eine Spur im betroffenen Abschnitt nicht befahrbar, ab 21 Uhr wurde der Verkehr dann komplett abgeleitet. Bis zu 38 Grad und Gewitter am FreitagOffenbach. Schwül und bis zu 38 Grad: Hessen steht ein heißer Tag bevor. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach spricht von einer flächendeckend starken Wärmebelastung am Freitag. Vor allem für den Nachmittag und Abend sagt er örtlich Gewitter vorher. Es seien stürmische Böen und Starkregen mit Niederschlägen lokal von bis zu 40 Litern auf den Quadratmeter binnen einer Stunde möglich. In der Nacht auf den Samstag soll die Gewitter wieder nachlassen. (dpa.)Volt stimmt für Koalitionsvertrag in FrankfurtFrankfurt. Nach den Grünen und der CDU hat auch Volt dem Koalitionsvertrag der neuen Mehrheit im Frankfurter Römer zugestimmt. 88 Prozent der Mitglieder sprachen sich in einer 48 Stunden laufenden Online-Abstimmung für das "3+1"-Modell aus. Volt wird auf Wunsch der Grünen Kooperationspartner der Koalition von CDU, Grünen und SPD. 21 Prozent der in Frankfurt wohnenden Mitglieder hätten an der Abstimmung teilgenommen, die am Donnerstagabend endete, teilte die Europapartei mit. Das Frankfurter Modell sei ungewöhnlich, aber das sei auch gut so, sagte Chris Pfaff, der als Local Lead die Funktion eines Parteivorsitzenden hat. Als Kooperationspartner behält Volt ein hauptamtliches Dezernat, das seit 2021 von Eileen O'Sullivan geführt wird. Am Samstag befinden die SPD-Mitglieder über den vorliegenden Entwurf.Nach Brand: Parkhaus in Bad Homburg öffnet wiederBad Homburg. Knapp zwei Monate nach dem Brand im Parkhaus am Bad Homburger Seedammbad öffnet ein erheblicher Teil der Anlage wieder. Wie die Stadt am Donnerstagabend mitteilte, stehen von Freitagmorgen um zehn Uhr an wieder 405 der 550 Stellplätze zur Verfügung. Das Parkhaus wird nun mit Schranken betrieben und steht nur noch Badegästen der Taunus-Therme und des Seedammbads zur Verfügung. Ein Teil bleibt noch gesperrt.Wie Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) mitteilte, ist der Bau nach der Sanierung heller und freundlicher. Das solle auch zur Sicherheit der Nutzer beitragen. Bei der Einfahrt ziehen die Autofahrer der Stadt zufolge künftig ein Ticket, das automatisch dem Kennzeichen zugeordnet wird. Badegäste erhalten beim Eintritt in die beiden Bäder einen Beleg, den sie für die unentgeltliche Nutzung beim Ausfahren einscannen müssen. Ansonsten wird an der Schranke eine Tagespauschale von 50 Euro fällig, die bargeldlos zu zahlen ist.In den nächsten zwei Wochen werden Mitarbeiter eines Spezialunternehmens laut Stadt noch weitere Flächen reinigen. Bei dem Brand am 23. April waren 36 Autos schwer beschädigt worden, elf davon waren komplett ausgebrannt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen Brandstiftung gegen einen 38 Jahre alten Tatverdächtigen.Marburg: Junge Uhus bereiten sich auf Auswilderung vorDrei im Frühjahr von der Elisabethkirche in Marburg geborgenen Uhus sind demnächst bereit für die Freiheit: Ungefähr im September sollen sie ausgewildert werden. Zuvor würden sie von der Wildvogelstation beringt, teilte der Naturschutzbund Nabu in Marburg mit. Die mittlerweile etwa 13 Wochen alten Jungtiere waren Ende März aus dem Nistkasten geholt worden, nachdem sich ihr Vater abgesetzt hatte, der für die Futterbeschaffung zuständig war. Sie wurden Juhu 1, Juhu 2 und Juhu 3 genannt und in eine Wildvogelstation gebracht, wo sie von einer Amme betreut werden. Mittlerweile können sie fliegen und leben in einer großen Voliere. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software