Mit der Suche nach ihrem Traumhaus haben Lucia Neuroth und Frederik Oberbeck schon losgelegt. Das Paar, das eigentlich anders heißt, durchstöbert Internetportale, hört sich im Bekanntenkreis um und hofft, bald eine passende Immobilie zu finden. 37 und 35 Jahre sind die beiden, glücklich zusammen und auch erfolgreich im Job. In ihrer Beziehung wollen sie den nächsten Schritt wagen, oder besser gesagt: die nächsten zwei Schritte. So wollen sie aus ihrer Mietwohnung ziehen und sich ein Haus kaufen, das ist Schritt eins. Sie wünschen sich ein eigenes Zuhause, in dem sie unabhängig von einem Vermieter sind und in dem sie etwas mehr Platz haben. Vor allem Letzteres ist wichtig, denn es könnte sein, dass sie irgendwann mal zu dritt oder gar zu viert sind. Das Paar wünscht sich Nachwuchs und plant deshalb auch gedanklich schon ein Kinderzimmer ein. Das wäre Schritt zwei. „Auch wenn wir natürlich noch nicht wissen, ob es überhaupt klappt“, sagt Frederik Oberbeck. Mit ihren Plänen geht einher, dass sie sich auch finanziell neu organisieren müssen. Besonders eine Frage treibt das Paar um, und zwar folgende: „Wie hoch darf unsere monatliche Rate für den Baukredit sein?“„Wir sind sehr sicherheitsbewusst“Immobilienkäufer finanzieren ihr Projekt in der Regel aus einer Mischung aus Eigenkapital, also eigenem Geld, und Fremdkapital, also einem Bankkredit. Das Paar arbeitet in Köln und Frankfurt und sucht in den Regionen zwischen den beiden Großstädten eine Immobilie. Ursprünglich hatten sie mit einem Budget von einer halben Million Euro gerechnet. Sie mussten aber feststellen, dass sie wohl eher zwischen 600.000 und 700.000 Euro ausgeben werden, weil die Häuser in der Gegend so teuer sind. Üblicherweise geht man bei der Immobilienfinanzierung davon aus, dass Hauskäufer etwa 20 Prozent des Hauspreises und die Kaufnebenkosten selbst miteinbringen.
„Welche Kreditrate können wir uns leisten?“
Ein Paar möchte ein Haus kaufen und bald Kinder bekommen. Nun fragt es sich, wie hoch die Hypothek sein darf.










