PfadnavigationHomeRegionalesHamburgStörche ziehen so viele Küken auf wie seit 100 Jahren nichtStand: 12:58 UhrLesedauer: 3 MinutenSeit 50 Jahren betreut Jürgen Pelch in Hamburg die Störche. In diesem Jahr kann er einen Rekord melden. Quelle: Christiane Bosch/dpa129 junge Störche schlüpften in dieser Saison entlang der Hamburger Elbe – ein Höchststand seit 100 Jahren. Warum fühlen sich die Tiere dort so wohl?Brutrekord an der Elbe: Hamburgs Störche haben in dieser Saison dem Naturschutzbund Nabu zufolge so viele Küken aufgezogen wie seit 100 Jahren nicht mehr. Insgesamt hätten von den 59 Storchenpaaren entlang der Hamburger Elbe 46 Paare erfolgreich gebrütet und 129 Küken aufgezogen, sagte Nabu-Storchenbetreuer Jürgen Pelch bei der Vorstellung der Brutbilanz in Hamburg-Curslack. Der bisherige Rekord lag bei 113 Jungstörchen im Jahr 2024. 2025 hatte der Nabu 100 Storchenküken gezählt.«Die Störche sind ein Indikator dafür, wie gut es uns gelingt, unsere Natur zu schützen», sagte Hamburgs Umweltstaatsrätin Stefanie von Berg (Grüne).Hamburg gilt seit vielen Jahren als Hochburg für Störche. Sie ist laut Nabu, der die Zahlen deutschlandweit registriert, die Großstadt mit den meisten Weißstörchen. Auf der niedersächsischen Seite der Elbe im Landkreis Harburg leben Pelch zufolge ähnlich viele Tiere.Die meisten Hamburger Weißstörche leben in den Vier- und Marschlanden, also im Bezirk Bergedorf. Vor 50 Jahren lebten auf Hamburger Grund lediglich acht Paare.Dass sich die Störche vor allem entlang der Elbe im Westen der Stadt so wohlfühlen und immer wieder kommen, liegt auch an den vielen Teichen, kurzen Wiesen, Feuchtwiesen und Gräben.Störche ernähren sich vor allem von Kleintieren wie Fröschen, Lurchen, Mäusen und Maulwürfen, Jungstörche werden zu Beginn beispielsweise mit Regenwürmern gefüttert. An einem normalen Tag futtert eine Storchenfamilie