PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsIm Notfall zuschlagenRatgeber: Aufgeheizte Autos Stand: 12:35 UhrLesedauer: 5 MinutenBei Gefahr kann es richtig sein, die Seitenscheibe einzuschlagenQuelle: CarglassSommerhitze macht Autofahrern und ihren Fahrzeugen zu schaffen. Noch gefährlicher wird sie für Kinder und Tiere im stehenden Fahrzeug. SP-X/Köln. Ein Auto kann im Sommer schnell zum Backofen werden. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann gefährlich werden: für Fahrer, für Mitfahrer, für Kinder und Haustiere, aber auch für Technik und empfindliche Gegenstände. Was hilft, was schadet und wann man eingreifen muss.

Wie schnell wird es im Auto gefährlich heiß?Sehr schnell – und nicht erst bei extremer Sommerhitze. Steht ein Auto in der Sonne, kann die Temperatur im Innenraum bei 28 Grad Außentemperatur schon nach zehn Minuten auf knapp 40 Grad steigen, nach 20 Minuten auf etwa 45 Grad. Nach anderthalb Stunden hat sich der Innenraum auf fast 60 Grad aufgeheizt. Leicht geöffnete Fenster ändern daran nur wenig. Während der Fahrt hingegen kühlt der Fahrtwind; zudem hat fast jedes Auto heute eine Klimaanlage.

Spielt die Autofarbe eine Rolle?Ja, zumindest in gewissem Umfang. Dunkle Autos heizen sich in der Sonne stärker auf als helle. Dadurch muss die Klimaanlage mehr leisten. Der Effekt ist nicht der wichtigste Faktor beim Autokauf, kann aber im Hochsommer spürbar sein. Wer im Süden einen Mietwagen nimmt, ist mit einem hellen Fahrzeug oft besser bedient als mit einem schwarzen. Letztere sind in sehr heißen Ländern generell selten zu finden – dort fährt man meist weiß.