PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineWirtschaft (DPA)Hubertz will Baukosten senken: Anträge ab 2028 nur digitalStand: 11:01 UhrLesedauer: 2 MinutenBundesbauministerin Verena Hubertz will die Baukosten senken.Quelle: Michael Kappeler/dpaIn Deutschland fehlen rund eine Million Wohnungen, gerade in Großstädten ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Nun will Bauministerin Hubertz Abhilfe schaffen - und legt eine ganze Reihe von Maßnahmen vor.Digitale Bauanträge, gebündelte Förderprogramme, schnellere Verfahren, mehr serielles Bauen: Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will mit einem 13-Punkte-Plan die hohen Baukosten dämpfen und den Wohnungsmangel in Deutschland bekämpfen.Hohe Kosten seien einer der Hauptgründe, warum in Deutschland zu wenig gebaut werde, heißt es in dem Aktionsplan, den Hubertz bei einer Konferenz der Bau- und Immobilienbranche in Frankfurt vorlegte. Es gehe bei

der Reduzierung der Baukosten oft nicht mehr nur darum, Bauen attraktiver zu machen, heißt es darin. «Es geht darum, dafür zu sorgen, dass Bauprojekte überhaupt noch realisiert werden.» Die Baukosten seien auf ein «unsägliches Niveau» gestiegen, sagte Hubertz.«Papieranträge nur in Härtefällen»In dem Aktionsplan kündigte sie an, dass Bauanträge ab 2028 nur noch digital möglich seien sollen, das werde zum verbindlichen Regelweg. «Papieranträge sollen dann nur noch in begründeten Härtefällen zulässig sein.» Ziel sei eine durchgängige Digitalisierung vom Antrag bis zur Genehmigung.Für Bauherren sollen zudem die verschiedenen Fördermöglichkeiten übersichtlicher werden, so Hubertz. Künftig werde die Neubauförderung in einem einzigen Förderprogramm Neubau gebündelt. Der Start des Programms sei für 2027 vorgesehen. «Die Möglichkeit des Aufbaus von Wohneigentum für Familien ist dabei ein zentrales Kriterium.»Darüber sollen Planungsprozesse mit standardisierten Datenmodellen beschleunigt werden. Ziel sei es, die Dauer von Bauleitplanverfahren