Stand: 19.06.2026 • 07:52 Uhr
Schon heute sollten die Gespräche zwischen den USA und Iran über ein finales Friedensabkommen beginnen. Doch der Verhandlungstisch in der Schweiz bleibt vorerst leer, die Anreise von US-Vizepräsident Vance wurde abgesagt.
Nach der Unterzeichnung der gemeinsamen Rahmenvereinbarung sollte es heute bereits losgehen mit den ersten Gesprächen zwischen den USA und Iran. Denn die Zeit drängt: In nur 60 Tagen soll ein finales Friedensabkommen ausgehandelt werden. Doch vorerst wurde der Start der Gespräche vertagt.
Vorgesehen war eigentlich, dass Delegationen beider Länder heute im schweizerischen Luzern erstmals über die schwierigsten Knackpunkte des geplanten Abkommens beraten. Denn in der ersten, 14 Punkte umfassenden Vereinbarung sind viele Punkte offen geblieben. Etwa der konkrete Umgang mit Irans Atomprogramm. Bislang gibt es nur die allgemeine Zusage des iranischen Regimes, künftig keinen Besitz von Atomwaffen anzustreben.
Für den Auftakt der Gespräche sollte auch US-Vizepräsident JD Vance in die Schweiz reisen. Doch am späten Donnerstagabend kam aus dem Weißen Haus die Absage. Die Pläne für die technischen Gespräche mit Iran seien noch nicht abgeschlossen. Deshalb werde Vance vorerst nicht in Richtung Schweiz aufbrechen. Man freue sich aber auf einen baldmöglichen Start der Gespräche, hieß es. Wann er stattdessen in die Schweiz aufbrechen könnte, ließ auch Vance selbst offen. Er gehe davon aus, dass die Gespräche zwischen der US-Delegation und den Vertretern Irans im Laufe des Wochenendes starten könnten.












