Er war im Urlaub in Südafrika, am 15. Februar 2023 wird der damals 22-jährige Nick Frischke zum letzten Mal gesehen – seither gilt der Deutsche als vermisst. Im Verfahren um den im südafrikanischen Kapstadt verschwundenen Brandenburger hat die Polizei nun das Geständnis eines Tatverdächtigen vorgestellt, in dem dieser zugibt, den jungen Mann beraubt zu haben.Im Gerichtssaal des Amtsgerichts Wynberg wurde eine Videoaufnahme des Geständnisses vorgespielt. Darin gesteht einer der vier Angeklagten, den aus Döbern in der Nähe von Cottbus stammenden Frischke zusammen mit seinen Freunden auf einem Bergpfad im Kapstädter Vorort überfallen und gewaltsam ausgeraubt zu haben. Zuvor habe die Gruppe demnach Drogen geraucht. Im Besitz der vier Tatverdächtigen waren nach Aussagen der Polizei Frischkes Rucksack, Handy und Kreditkarte gefunden worden. Das Verfahren soll am Freitag fortgesetzt werden.Im Januar hatte der Chefermittler der Polizei, Dudley Truter, ausgesagt, einer der Tatverdächtigen habe einen der mutmaßlichen Mittäter in einer eidesstattlichen Erklärung beschuldigt, Frischke in den Rücken gestochen zu haben. Der Tourist habe aufgrund der Verletzung nicht mehr richtig laufen können, sagte Truter mit Verweis auf die Erklärung. Versuche der Nationalen Strafverfolgungsbehörde NPA, ausreichende Beweise für eine Mordanklage zu sammeln, blieben bislang erfolglos.
Südafrika: Deutscher in Kapstadt vermisst – Geständnis von Überfall
Nick Frischke kehrte 2023 von einer Wanderung im Umland von Kapstadt nicht zurück, vier Männer werden verdächtigt, den jungen Deutschen überfallen und beraubt zu haben. Nun gibt es neue Hinweise zur Tat.







