Wie verschiedene amerikanische Medien berichten, soll der Amazon-Gründer Jeff Bezos in einem Gespräch mit Trump 2024 die Washington Post seine „schlechteste Investition“ genannt und weiter gesagt haben: „Die Leute sind schrecklich dort, die Chefs hören mir nicht zu. Bei meinen anderen Firmen hören sie mir sehr wohl zu.“ Er sagte das, nachdem Trump sich über die schlechte Berichterstattung beschwert hatte. Ein paar Monate später wurde ein Drittel der Belegschaft entlassen.
Sich einschmeicheln bei Trump
Die New-York-Times-Journalisten Jonathan Swan und Maggie Haberman schildern dieses Gespräch in ihrem neuen Buch „Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump“ (Regimewechsel: Einblick in die imperiale Präsidentschaft von Donald Trump), das am 23. Juni veröffentlicht werden soll. Mehr als 100 Millionen Dollar hatte Bezos im Jahr 2024 mit der Zeitung verloren.
Ein paar Monate nach besagtem Abendessen soll Bezos die Meinungsredaktion angewiesen haben, ihre Seiten künftig stärker auf zwei Leitprinzipien auszurichten: persönliche Freiheiten und freie Märkte. Er forderte dazu eine klarere Position und sprach sich gegen eine „breite politische“ Meinungsäußerung aus. In der Folge trat unter anderem der damalige Chef der Meinungsseite zurück, was intern und extern für deutliche Diskussionen sorgte.






