Stand: 18.06.2026 • 16:50 Uhr

Viele Reedereien warten auf den Moment, wenn sich der Schiffsverkehr am Golf wieder normalisiert. Eine wichtige Rolle könnte dabei die sogenannte Marine-Schifffahrtsleitung der Bundeswehr übernehmen, die in einer Kaserne in Hamburg sitzt.

Wenn Fregattenkapitän Steffen Lange aus seinem Büro-Fenster blickt, schaut er auf Kasernen-Architektur. Und nicht auf die nahegelegene Elbe oder ein anderes Gewässer. Dennoch dürfte es in Deutschland nur wenige Menschen geben, die besser im Bilde darüber sind, was auf den Weltmeeren gerade vor sich geht. "Seit dem 28. Februar waren die Tage nicht langweilig", gibt Lange offen zu.

Kein Wunder: Mit dem Tag des amerikanisch-israelischen Angriffs auf den Iran kam der Schiffsverkehr im Persischen Golf abrupt zum Erliegen. Anschließend betätigte sich das Regime in Teheran als eine Art "Schleusenwärter" am Golf.

Hohes Risiko für Durchfahrt