Almuth Schult sitzt an einem großen Holztisch im Frühstücksraum eines Kölner Hotels, ihr jüngstes Kind auf dem Arm. Bevor die frühere Torhüterin für die ARD als Expertin zur Weltmeisterschaft der Männer gereist ist, war sie für noch beim WM-Qualifikationsspiel der DFB-Frauen am Mikrofon. Schult zählte lange selbst zum Nationalteam, wurde 2013 Europameisterin und 2016 Olympiasiegerin. Mit dem VfL Wolfsburg gewann sie die Champions League, achtmal den DFB-Pokal und sechsmal die Meisterschaft. Die 35-Jährige wurde eine der bekanntesten deutschen Fußballerinnen, auch wegen ihrer Meinungsstärke. Im Interview erzählt sie, dass einem das auch im Weg stehen kann – doch erstmal geht es um ihr Leben auf dem Bauernhof.