Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ.Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden.Wichtige UpdatesJubel über Haaland-Tore lässt in Norwegen die Erde zittern Vozinhas Mutter darf in die USA einreisenDie WM der Silberrücken – das brachte die Nacht Sechs Tore, viel Spektakel: England gewinnt 4:2 gegen Kroatien„Ich sehe nichts Falsches daran“: Rüdiger spricht über das WM-Gebet von Felix NmechaElfenbeinküste fehlt Stürmer: Kanada verweigert Wahi Einreise vor Spiel gegen DFB-ElfDem ivorischen Angreifer Elye Wahi ist die Einreise nach Kanada vor dem Spiel gegen die deutsche Mannschaft verweigert worden. Wie der ivorische Verband mitteilte, wird der 23-Jährige nicht mit der Delegation nach Kanada reisen. Dort trifft das Team am Samstag in Toronto auf die DFB-Elf. Im ersten Spiel gegen Ecuador stand Wahi noch in der Startelf. „Tatsächlich konnten die für seine Einreise nach Kanada erforderlichen behördlichen Genehmigungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht eingeholt werden“, teilte der Verband auf X mit. „Elye Wahi wird daher in den Vereinigten Staaten bleiben und auf die Rückkehr der Mannschaft warten.“Ob ein Zusammenhang wegen möglicher Manipulationsvorwürfe besteht, blieb bisher offen. Der Verband habe zwar „Kenntnis von den verschiedenen Artikeln und Informationen genommen“, die über den Nationalspieler veröffentlicht worden seien, hieß es. Aber: „Bis zum heutigen Tag liegen dem Verband keine gerichtlichen oder behördlichen Verfahren vor, die ihn betreffen.“ Wahi bleibe ein wichtiger Bestandteil des Nationalteams.Wahi war vor seiner WM-Reise offenbar in Frankreich zeitweise in Polizeigewahrsam gekommen. Die Staatsanwaltschaft Marseille bestätigte der dpa ohne Nennung des Namens, dass ein 23 Jahre alter Fußballer am 29. Mai wegen Manipulationsverdachts festgenommen wurde. Nach der Vernehmung sei der Spieler aber wieder auf freiem Fuß, die Ermittlungen liefen weiter. Zunächst hatte The Athletic über den Fall berichtet.Konkret soll es bei Wahi um ein französisches Erstliga-Spiel am 17. Mai gehen, berichtete The Athletic. Wahi steht demnach unter Verdacht, beim Duell mit dem FC Metz absichtlich eine gelbe Karte kassiert zu haben. Die französische Liga teilte mit, dass ihr mit Blick auf das Spiel untypische Vorgänge bei internationalen Sportwetten gemeldet worden seien. Ungewöhnlich viel sei auf eine Verwarnung von Wahi gesetzt worden. Die Liga schaltete die französische Justiz ein.Ghanas Feier mit dem weißen PulverGanz Ghana jubelt über den Auftaktsieg gegen Panama – doch ein Fan fiel beim 1:0 besonders auf. Bei der Fernsehübertragung war gut zu erkennen, wie ein Anhänger der Afrikaner auf der Tribüne ein weißes Pulver von der Handfläche pustete. Was hat es damit auf sich?Im westafrikanischen Ghana wird unter anderem bei traditionellen Riten Talkum-Puder über einen neu eingesetzten Häuptling oder einen Sieger bei einem wichtigen Ereignis gestreut. Es steht für Glück oder einen Triumph. Das schien bei der Begegnung in Toronto Glück zu bringen, Caleb Yirenkyi sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für einen perfekten Abend. Katar macht es möglich: WM-Party auf Staatskosten Hierzulande wird seit Monaten über die mitunter horrenden Preise bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada debattiert - in Katar macht der Emir kurzerhand die Schatulle auf. Wie die DPA unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP berichtet, ließ der Emir von Katar mehrere tausend Fans nach Vancouver einfliegen, wo an diesem Donnerstag das zweite WM-Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada stattfindet. Im ersten Spiel hatte Katar der Schweiz ein 1:1 abgetrotzt.Die Flüge habe Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani gechartert. Demnach sei eigens ein Staatsfonds zur Finanzierung der Fanreisen aufgelegt worden. Dieser bezahle Flüge, Hotels, Transportkosten vor Ort und andere Ausgaben. Nach Angaben des katarischen Fußballverbandes sei das Ziel, „eine lebendige Stadionatmosphäre zu schaffen, die den Spielern hilft, die bestmöglichen Ergebnisse auf der globalen Bühne zu erzielen.“ Auch katarische Studenten in den USA und Kanada seien eingeladen worden.Jubel über Haaland-Tore lässt in Norwegen die Erde zittern Ein Doppelpack von Norwegens Stürmerstar Erling Haaland beim 4:1-WM-Auftakt gegen den Irak hat in dessen Heimat wortwörtlich die Erde zum Zittern gebracht. Bei den Toren in der 29. und 43. Minute maß ein Seismometer in der Stadt Bergen in der Nacht zum Mittwoch „deutliche Signale“ - verursacht durch den Jubel von Fans in der Nähe der Messstation. Das teilte das seismologische Institut Norsar mit.Etwas schwächere Signale gab es demnach auch zum Anpfiff, zu den anderen Toren, zur Gelben Karte für den irakischen Abwehrspieler Zaid Tahseen und zum Abpfiff. „Wenn viele Menschen gleichzeitig auf große Sportmomente reagieren, können ihre gemeinsamen Bewegungen Vibrationen im Boden erzeugen, die von empfindlichen Seismometern registriert werden“, hieß es zur Erklärung vom Institut Norsar. Das sei bei Großereignissen nicht ungewöhnlich: Ähnliche Signale hätten im Sommer 2024 Konzerte von Ed Sheeran im norwegischen Nationalstadion ausgelöst.Mehr als 300 Fake-Portale für WM-Tickets entdecktWer für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko Tickets kaufen will, kann schnell ins Visier von Internet-Betrügern geraten. Wie die dpa unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat die Cyberabwehr-Plattform Silent Push über 300 täuschend echt nachgebildete WM-Ticketportale identifiziert.Der US-Inlandsgeheimdienst FBI warnte bereits Ende Mai vor möglichen Betrugsmaschen und empfahl Fans, die Internetseite des Weltverbands Fifa direkt aufzurufen statt den Weg über Suchergebnisse oder gesponserte Anzeigen zu gehen. Nach FBI-Angaben betrugen die bis dahin gemeldeten Schäden mehrere Hundert bis zu mehrere Tausend Dollar pro Fall. Vor allem gefälschte Angebote für Tickets und Hospitality-Pakete seien dafür ursächlich. Schotten feiern ausgiebig in Boston, Bars ordern „Notfalllieferung“ Wilde Bootstouren, stimmungsvolle Baseball-Ausflüge und Gänsehaut bei den Partien der „Bravehearts“: Die „Tartan Army“ ist einer der Hingucker der WM. Die schottischen Fans zeigen eine beeindruckende Ausdauer beim Feiern – und beim Trinken. Schotten dicht, könnte man sagen. Die Bars in Boston kommen angesichts des kaum zu stillenden Bierdursts der Briten fast nicht hinterher und haben zusätzliche Lieferungen bei den Brauereien geordert.Die Boston Beer Co. teilte laut ESPN in einer Pressemitteilung mit, dass die Schotten von Donnerstag bis Sonntag viermal so viel Bier getrunken hätten, wie das Unternehmen normalerweise während einer typischen viertägigen Feiertagsphase wie dem 4. Juli vorrätig habe. Es sei eine „Notfalllieferung“ notwendig geworden. Der schottische Durst ist berüchtigt: Schon bei der EM 2024 feierten sie in München so ausgiebig, dass es zu Bier-Engpässen in Lokalen kam. Paul Morris von der Taverne The White Bull ergänzte: „Uns ist alles ausgegangen. Die Fans waren unglaublich. Sie sind großartig – sie haben Spaß, trinken, feiern – und genießen die Zeit in vollen Zügen.“ Den 1:0-Auftaktsieg der Schotten gegen Haiti am vergangenen Samstag in Foxborough hatten Medienberichten zufolge zwischen 40 000 und 50 000 Schotten in der Hauptstadt von Massachusetts verfolgt. Auch das zweite Gruppenspiel bestreitet Schottland in der Nacht zu Samstag im NFL-Stadion der New England Patriots, das Team von Nationaltrainer Steve Clarke hat gegen Marokko den erstmaligen Einzug in die K.-o.-Runde im Visier.Deutschland hat schon den WM-Pokal – im MaisfeldBei Fußball-Weltmeisterschaften ist der goldene WM-Pokal das Objekt der Begierde. Wer sich in ihm verlaufen möchte, muss ins südbadische Buggingen. Passend zum laufenden Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hat Landwirt Adrian Schlenker dort das Motiv der Trophäe in das Labyrinth seines Maisfelds gemäht. Wer durch die verschlungenen Wege irrt, läuft also – aus der Vogelperspektive betrachtet – durch den begehrtesten Pokal der Fußball-Welt. Zuvor hatte die Badische Zeitung berichtet.Auf rund 1,5 Hektar Fläche wachsen 120 000 Maispflanzen, einmal längs und einmal quer gesät. Die Wege, auf denen sich Besucher verlaufen können, erstrecken sich über insgesamt 3000 Quadratmeter. Eröffnet wird das Maislabyrinth Buggingen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit dem Pokal-Motiv am kommenden Sonntag um 10 Uhr mit einem Fest.Wer den Weg durch das Labyrinth gemeistert hat, kann zusätzlich an einem Gewinnspiel teilnehmen: An mehreren Stempelstationen müssen dafür sogenannte Weltmeisterfragen beantwortet werden. Bis die Maispflanzen im Herbst geerntet werden, dürfen Besucher den Weg durch den Pokal aus Mais suchen.Vozinhas Mutter darf in die USA einreisenGute Nachricht aus der Nacht: Ana Candida Evora, die Mutter von Vozinha, dem heldenhaften Torhüter der Kapverden, darf nun doch in die USA reisen und das zweite Spiel ihres Sohnes am Montag deutscher Zeit gegen Uruguay in Miami anschauen. Das bestätigte sie Reportern der britischen BBC.Vozinha sagte nach dem 0:0 gegen Spanien, seine Mutter hätte nicht in die USA reisen können, weil man das Geld fürs Visum nicht rechtzeitig hatte aufbringen können. Reisende von den Kapverden müssen für ein US-Visum 15 000 Dollar Kaution hinterlegen. Ana Candida Evora würde sicherlich vor Stolz platzen, wenn ihr Sohn gegen Uruguay wieder kein Gegentor bekommen sollte.Tah über Gebet auf dem Platz: „Es ist am Ende ein schönes Zeichen“Jonathan Tah will auch in der Zukunft nach den Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit Teamkollege Felix Nmecha und anderen Profis beten. „Ich bin dabei und wir werden das auch weiter fortführen, weil es am Ende, glaube ich, ein schönes Zeichen ist einfach“, sagte Tah bei MagentaTV. Es gehe um mehr als Fußball. „Es geht um Liebe, es geht um Nächstenliebe, es geht um Frieden, Dankbarkeit. Das sind die Werte, die wir nach außen vermitteln wollen.“Auf Initiative von Nmecha hatten der 25-Jährige, Tah und Gegenspieler nach dem 7:1 beim WM-Auftakt des DFB-Teams gegen Curaçao einen Gebetskreis auf dem Platz gebildet. Die Szene in Houston hatte für Aufsehen gesorgt. Nmecha spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten. In der Vergangenheit hatten seine Social-Media-Posts mehrfach auch Kritik ausgelöst.Die WM der Silberrücken – das brachte die Nacht Es ist bisher die WM der Silberrücken. Vinícius Junior, Kylian Mbappé, Erling Haaland und Lionel Messi haben für ihre Länder getroffen. Wer fehlt noch? Cristiano Ronaldo, aber der erwischte mit Portugal keinen glücklichen Tag.Und sonst? Richtig: Harry Kane. Der tat gegen Kroatien zunächst etwas Unerhörtes – er verschoss einen Elfmeter. Aber weil Harry Kane eigentlich gar keine Elfmeter verschießen kann, tat ihm Kroatiens Torwart Dominik Livaković den Gefallen, und verließ die Torlinie zu früh. Kane durfte nochmal ran, traf mit 122 Kilometern pro Stunde, köpfte kurz darauf auch noch das zwischenzeitliche 2:1 und führte England zum umjubelten Sieg.Warum der in England eine besondere Art der Euphorie auslöst, hat Sven Haist aufgeschrieben:Im zweiten Spiel der England-Gruppe L lieferten sich Ghana und Panama ein, Pardon, über weite Strecken ereignisloses Match. Ehe die Afrikaner in der Nachspielzeit noch das Tor des Tages erzielten.Neben Kane war ein zweiter Bayern-Spieler der Protagonist des Abends. Luis Díaz erzielte für Kolumbien das 2:1 beim 3:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Usbekistan. Damit hat die FC-Bayern-Offensivreihe Kane, Olise, Díaz einen höchst erfolgreichen ersten WM-Spieltag hinter sich. Olise bereitet bei Frankreichs Sieg zwei Tore vor.Glücksspielbehörde leitet offenbar Prüfverfahren gegen Fifa-Sponsor einDie Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat offenbar ein Prüfverfahren gegen einen Fifa-Sponsor eingeleitet. Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet, geht es dabei um den Wettanbieter ADI Predictstreet. Demnach prüft die Behörde, ob es sich „um unerlaubtes öffentliches Glücksspiel“ handelt und ob bei den Übertragungen der Fußball-WM in Deutschland unzulässige Werbung zu sehen ist.Nach Angaben der GGL verfügt das Unternehmen in Deutschland über keine Glücksspiellizenz. Werben dürfen hierzulande nur Anbieter, die auf der sogenannten „Whitelist“ geführt werden. ADI Predictstreet ist bei den WM-Spielen mit Bandenwerbung präsent sowie auf den Sponsorenwänden bei offiziellen Interviews und Pressekonferenzen.ADI Predictstreet sieht derweil keinen Gesetzesverstoß. Das Unternehmen betreibe keine Marketing- oder Werbeaktivitäten, die auf Deutschland ausgerichtet seien, teilte ein Sprecher dem RND mit. Der Weltverband Fifa äußerte sich nach RND-Angaben bislang trotz mehrfacher Nachfrage nicht. ZDF-Sprecher Thomas Hagedorn erklärte dem RedaktionsNetzwerk, dass die Bilder vom Host-Broadcaster zur Verfügung gestellt werden würden. Der Sender sowie die ARD hätten „auf die Bandenwerbung in den WM-Stadien, die Teil der realen Umwelt ist, keinen Einfluss. Die Darstellungen stehen im Einklang mit dem Medienstaatsvertrag.“Die Fifa hatte die mehrjährige Partnerschaft mit dem Unternehmen, das zum Firmennetzwerk der Herrscherfamilie von Abu Dhabi gehört und einen sogenannten Prognosemarkt anbietet, am 2. April bekanntgegeben.Südafrikas Nationaltrainer will wegen Rot-Sperre protestieren – und verweist auf MessiSüdafrikas Nationaltrainer Hugo Broos hat den Fußball-Weltverband Fifa für die Rot-Sperre gegen seinen Spieler Themba Zwane scharf kritisiert. „Drei Spiele Sperre. Das ist viel, viel, viel zu hart. Vor allem, wenn ich sehe, was gestern bei Messi vorgefallen ist. Ich bin damit nicht einverstanden. Das frustriert mich“, sagte der Belgier vor dem vorentscheidenden Gruppenspiel gegen Tschechien am Donnerstag (18 Uhr/MagentaTV) in Atlanta. Der Coach kündigte einen Einspruch an. Die Disziplinarkommission der Fifa hatte eine Sperre von drei Spielen aufgrund der Schwere des Vergehens ausgesprochen. Zwane hatte beim 0:2 zum Auftakt gegen Mexiko die rote Karte für eine Tätlichkeit gesehen – allerdings erst nach Eingriff des Videoschiedsrichters. „Die rote Karte war übertrieben", meinte Broos. Lionel Messi war nach einem harten Foul mit offener Sohle auf der Wade seines Gegenspielers im Spiel gegen Algerien in der Nacht zum Mittwoch mit einer Ermahnung davongekommen, der VAR hatte nicht eingegriffen. Es gab nicht einmal Gelb für Messi.Sechs Tore, viel Spektakel: England gewinnt 4:2 gegen KroatienEs war das bislang beste Spiel bei dieser WM: Erst trifft Harry Kane doppelt für England, dann gleicht Kroatien zweimal aus. Doch Jude Bellingham und Marcus Rashford entscheiden die Partie. Hier geht’s zum Spielbericht:„Ich sehe nichts Falsches daran“: Rüdiger spricht über das WM-Gebet von Felix NmechaNationalverteidiger Antonio Rüdiger hat auf einer Pressekonferenz im deutschen WM-Quartier in Winston-Salem seinen Teamkollegen Felix Nmecha verteidigt. „Es ist etwas Persönliches. Er hat das gemacht, und ich sehe nichts Falsches daran“, sagte Rüdiger zu dem Gebetskreis, den Nmecha mit Jonathan Tah und Gegenspielern nach dem 7:1 für das DFB-Team gegen Curaçao gebildet hatte.Die Szene im WM-Stadion von Houston hatte unterschiedliche Kommentare ausgelöst. Nmecha spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten. In der Vergangenheit hatten seine Social-Media-Posts mehrfach auch Kritik ausgelöst. Es seien doch „schöne Bilder“ gewesen, meinte Rüdiger. Im DFB-Team sei das religiöse Bekenntnis des Dortmunders kein Thema, versicherte Rüdiger. Der Abwehrspieler von Real Madrid war mehrfach selbst für seinen muslimischen Glauben in die Kritik geraten. Andere Internet-Kommentare richteten sich mehrfach gegen sein kontroverses Verhalten auf dem Platz. „Ich weiß nicht, ehrlich gesagt, warum das so ist. Wie gesagt, für mich, so in der Social-Media-Welt, da bin ich der Buhmann. Das ist auch für mich okay“, sagte der Berliner. „Seriöse Kritik ist immer bei mir willkommen“, versicherte er.Felix Nmecha und die GlaubensfrageWenn sein Klubtrainer ihm prophezeit, dass er der nächste 100-Millionen-Euro-Abgang Borussia Dortmunds wird; wenn der Bundestrainer über ihn sagt, er bringe „alles mit, um einer der besten Mittelfeldspieler der Welt zu werden“; und wenn er dann das erste Tor der DFB-Elf bei der WM erzielt, kann Felix Nmecha nicht viel falsch gemacht haben, als Fußballer.Nmecha steht trotzdem in der Kritik. Nicht wegen seiner Performance auf dem Platz, sondern wegen seines Glaubens. Weil er Social-Media-Posts von fundamentalistischen Aktivisten gutgeheißen hatte, gab es 2023 in Dortmund Fans, die dagegen protestierten, ihn zu holen, und sei er noch so talentiert. Nmecha ist Teil des internationalen Netzwerks „Ballers in God", dem man eine Nähe zu evangelikalen Freikirchen nachsagt, die unter anderem meinen, Homosexualität „heilen“ zu können.Dass er an Gott glaubt, zeigte Nmecha am Sonntag auch auf dem Platz. Nach dem 7:1 gegen Curaçao bildete er mit seinem Teamkollegen Jonathan Tah und fünf Spielern von der Karibikinsel einen Kreis – und betete. Nmecha erklärte anschließend am Mikrofon:„Wir sind alle Christen, wir sind Brüder. Wir haben ein kleines Gebet zusammen gemacht.“Felix Nmecha, deutscher NationalspielerKaum jemand zweifelt an der Klasse des Fußballers Felix Nmecha, aber über seine Frömmigkeit wird diskutiert. David Kulessa und Philipp Selldorf sind der Frage nachgegangen, ob Nmecha nur ein sanfter Mensch oder ein christlicher Missionar ist. Den Text lesen Sie hier:Mehr ladenTickarooLive Blog Software
WM 2026: Elfenbeinküste fehlt Stürmer gegen Deutschland - Kanada verweigert Wahi Einreise
Elye Wahi, Stürmer der Elfenbeinküste, darf nicht nach Kanada einreisen. Ob ein Zusammenhang wegen möglicher Manipulationsvorwürfe besteht, ist bisher offen.










