Vogelgrippe in der Subantarktis: 13.000 Seeelefantenwelpen sind tot
Auf entlegenen Inseln sind fast alle Welpen der Seeelefanten durch die Vogelgrippe verendet. Die breitet sich in der Subantarktis aus. Auch Pinguine sind betroffen.
Ein südlicher See-Elefant-Jungtier: Tausende sind durch die Vogelgrippe verendet
Stefan Nehls/imago
afp/taz | Auf zwei entlegenen australischen Inseln sind mehr als 13.000 See-Elefantenbabys an der hochansteckenden Vogelgrippe verendet. Bei einer Forschungsexpedition zu den nahe der Antarktis gelegenen Heard and McDonald-Inseln seien die Ufergebiete mit Kadavern geradezu übersät gewesen, berichteten Wissenschaftler des australischen Antarktis-Programms am Donnerstag. DNA-Untersuchungen ergaben demnach, dass die See-Elefanten sowie Pinguine und weitere auf den vulkanischen Inseln lebende Vögel am Vogelgrippe-Virus H5N1 starben.







