Zwei ausländische Tochtergesellschaften von Bosch sollen zwischen 2020 und 2024 in mehr als 100 Fällen Sensoren und Software für Mobiltelefone im Wert von über 70 Millionen Dollar ​ohne die erforderliche Lizenz an Huawei geliefert haben. Der chinesische Konzern steht ⁠auf einer ⁠schwarzen Liste der USA. Daher ist für den Export bestimmter Produkte, die auf US-Technologie basieren, eine Genehmigung notwendig.

Ermittlungen eingestelltDie Verstöße seien unbeabsichtigt ‌gewesen, erklärte Bosch. Das US-Justizministerium stellte seine ​Ermittlungen ein ‌und verzichtete auf eine Strafverfolgung, da Bosch das Fehlverhalten selbst offengelegt hatte. Dies zeige die klaren Vorteile für Unternehmen, die potenzielle Verstöße umgehend meldeten und die Ermittlungen voll ‌unterstützten, erklärte der für nationale Sicherheit zuständige stellvertretende US-Justizminister John A. Eisenberg.