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Das Thema «Fußball ohne Gewalt» sorgt bei Fans und Politik für kontroverse Diskussionen. Sachsens Innenminister überrascht jetzt mit einem Vorschlag.

Für reichlich Diskussionsstoff sorgen bei der Frühjahrskonferenz der Innenminister von Bund und Ländern in Hamburg die Vorschläge zur Eindämmung von Gewalt im Umfeld von Fußball-Spielen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen der Innenministerkonferenz (IMK) erfuhr, reichten mehrere Länder kurz vor dem Beginn am Mittwochabend Änderungswünsche zu einem relativ allgemein gehaltenen Beschlussvorschlag ein.

Sachsens Innenminister Armin Schuster sieht den Moment gekommen, um die seit Jahren umstrittene Forderung nach dem Verkauf von Tickets mit Namen voranzubringen. Dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) den gemeinsam mit der IMK erarbeiteten Plan für eine zentrale Aufsichts- und Überprüfungsstelle für Stadionverbote umgesetzt habe, sei ein Fortschritt, sagte der CDU-Politiker der dpa. Nun müsse man ein verbindliches Mustersicherheitskonzept für die Stadien entwickeln, beim Dauerthema Pyrotechnik weiterkommen und in Pilotprojekten mit einigen Vereinen personalisierte Tickets ausgeben.