PfadnavigationHomeSportFußballFinancial Fair PlayUefa brummt Olympique Marseille millionenschwere Strafe aufStand: 21:33 UhrLesedauer: 2 MinutenOlympique Marseille am BodenQuelle: MIGUEL MEDINA/AFPEmpfindliche Geldstrafe für Olympique Marseille. Da der Traditionsklub gegen die gegen Financial-Fairplay-Regeln verstoßen hat, muss er zehn Millionen Euro zahlen. Und es könnte noch schlimmer kommen.Die Europäische Fußball-Union Uefa hat den französischen Traditionsklub Olympique Marseille mit einer millionenschweren Geldstrafe wegen Verstößen gegen Financial-Fairplay-Regeln belegt. Der Klub habe in den vergangenen drei Berichtszeiträumen 2023, 2024 und 2025 die Regelung zu den Einnahmen nicht eingehalten und muss deshalb sechs Millionen Euro zahlen, teilte der Verband nach Entscheidung des hauseigenen Finanzkontrollgremiums mit. Ferner drohte die Uefa mit einem Ausschluss vom nächsten europäischen Wettbewerb, sollte der Verein das Einnahmenziel in der Saison 2026/27 nicht erreichen. Marseille hatte sich in der abgelaufenen Saison als Tabellenfünfter der Ligue 1 für die Europa League qualifiziert. Nach eigenen Angaben berücksichtigte die Uefa bei ihrer Bewertung den erheblichen und unerwarteten Einbruch der inländischen Übertragungsrechteeinnahmen. Davon seien die französischen Vereine in der Saison 2025/26 betroffen gewesen. Er wirke sich auch in der kommenden Spielzeit noch aus. Olympique Marseille äußert sichAußerdem erhielt der Tabellenfünfte der vergangenen Saison eine zusätzliche Geldstrafe in Höhe von vier Millionen Euro, da er gegen die geltenden Kaderkostenregeln verstoßen hatte. Die Entscheidung hatte sich über längere Zeit hingezogen. Der Verein erklärte in einer offiziellen Mitteilung, dass er den Beschluss der Uefa zur Kenntnis nehme. Diese ermögliche es dem Verein immerhin, in der kommende Saison an der Europa League teilzunehmen.Lesen Sie auch„Vor allem erinnert es uns an unsere aktuelle Verantwortung: Sie bringt erhebliche Anforderungen mit sich und verpflichtet Olympique Marseille voll und ganz. Der Verein wird weiterhin alles daransetzen, seinen Verpflichtungen nachzukommen und die von der Uefa festgelegten Bedingungen zu erfüllen“, hieß es in der Stellungnahme von Olympique.step/dpa