Ebola-Ausbruch und Krieg: Kongos Präsident verhilft sich selbst zur dritten Amtszeit
Eigentlich darf Tshisekedi bei den Wahlen 2028 nicht mehr antreten, ein umstrittenes Gesetz soll das nun ermöglichen. Die Opposition ist alarmiert.
Ist sehr mit seiner Machterhaltung beschäftigt: Félix Tshisekedi, Präsident der Demokratischen Republik Kongo
Kevin Lamarque/reuters
Als hätte die Demokratische Republik Kongo mit dem aktuellen Ebola-Ausbruch und den zahlreichen Kriegen und Konflikten im Land nicht genug Probleme, ebnet sich Kongos Präsident Félix Tshisekedi derzeit den Weg für eine dritte Amtszeit. Laut Verfassung darf er nach der jetzigen Amtszeit bei den Wahlen Ende 2028 eigentlich nicht mehr antreten. Doch Schritt für Schritt manövriert nun die Regierung ein Gesetz durch die Institutionen, welches Grundlage legen könnte, die Verfassung durch einen Volksentscheid zu ändern.










