Ein pinguinförmiger Unterwasserroboter steht auf dem Tisch im Roten Rathaus. Franziska Giffey (SPD) hebt das Modell hoch und erklärt, wie die Drohne Schiffswracks, vermisste Personen oder Kampfmittel auf dem Meeresboden aufspüren kann. Das ungewöhnliche Anschauungsobjekt soll zeigen, worauf Berlin künftig setzt: Künstliche Intelligenz, Robotik und andere Hochtechnologien. Die Vorstellung der Technologieoffensive erfolgt wenige Wochen nach dem Ausscheiden von Digitalstaatssekretär und Chief Digital Officer Matthias Hundt (CDU), der die in Teilen arg angestaubte Berliner Verwaltung digitalisieren sollte. Dort gibt es in manchen Behörden noch Faxgeräte.
Franziska Giffey (SPD) zeigte den Pressevertretern die Unterwasserdrohne.
© Jana Hermann/Berliner Zeitung
Mit einer neuen „Deep Tech Berlin Agenda“ will der Senat die Hauptstadt zu einem der führenden Innovationsstandorte Europas machen. Wirtschaftssenatorin Giffey stellte die Strategie am Dienstag im Roten Rathaus vor.
Mit der Agenda bündelt der Senat erstmals seine Förder- und Innovationspolitik für Zukunftstechnologien. Branchen, die als besonders wachstumsstark gelten, sollen Berlin langfristig wirtschaftliche Vorteile verschaffen.










