In Trebur im südhessischen Landkreis Groß-Gerau sind Anfang dieser Woche wieder mehrere Exemplare des gefräßigen Japankäfers entdeckt worden. „Sie waren in einer von uns aufgestellten Falle“, teilte der Leiter des für ganz Hessen zuständigen Pflanzenschutzdienstes beim Regierungspräsidium Gießen, Christian Hillnhütter, mit. Es habe sich um fünf männliche Käfer gehandelt. Laboruntersuchungen hätten zweifelsfrei gezeigt, dass es sich um Exemplare des gefährlichen, invasiven Schädlings handele. Im August vergangenen Jahres war in Trebur der erste Japankäfer in Hessen entdeckt worden, später waren weitere, insgesamt sieben Tiere gefunden worden.Gefährlich ist an dem kleinen Käfer, der aus Asien stammt und nach Angaben von Hillnhütter so groß wie eine Kaffeebohne und kleiner als ein Eincentstück ist, dass er nicht nur eine, sondern rund 400 Pflanzen auf seinem Speiseplan hat, darunter Weinreben, Mais und Obstbäume. Großen Schaden verursache er, weil er Blätter, Früchte und Blüten fresse und oft nur noch Gerippe davon zurücklasse.Hillnhütter kündigte genauere Untersuchungen im Umkreis der Falle an. Anschließend werde entschieden, ob es zusätzliche Einschränkungen geben müsse, um den Käfer zu bekämpfen. Schon im vergangenen Jahr war eine Befalls- und Pufferzone eingerichtet worden. Bürger sollten Funde des Käfers dem Pflanzenschutzdienst in Gießen über die Internetadresse beteiligungsportal.hessen.de/portal/rpgi/beteiligung/themen/1007566 melden.
Japankäfer in Trebur in Südhessen gefunden
Wieder sind in Südhessen fünf Exemplare des sehr kleinen, eingewanderten und äußerst gefräßigen Insekts entdeckt worden.






