Stand: 17.06.2026 • 12:05 Uhr

Jugendliche bewerten Social Media positiver als ihre Eltern und verbringen mehr Zeit online, als die Eltern vermuten. Empfehlungen von Experten zu möglichen Verboten für Minderjährige werden im Juli erwartet.

Jugendliche in der EU sehen die Auswirkungen von Social Media auf ihre eigene mentale Gesundheit laut einer Umfrage deutlich positiver als ihre Eltern. Knapp 48 Prozent der befragten 13- bis 18-Jährigen vermutet einen positiven Effekt durch soziale Netzwerke, wie aus einer von der EU-Kommission beauftragten Umfrage hervorgeht. Bei den befragten Eltern liegt der Anteil nur bei etwa 21 Prozent.

Während die jungen Menschen zu 18 Prozent von negativen Auswirkungen durch ihre Social-Media-Nutzung ausgehen, vermuten etwa 36 Prozent der Eltern solche Effekte. Etwa ein Drittel der Jugendlichen denkt zudem, dass die Nutzung von Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat ihre mentale Gesundheit weder positiv noch negativ prägt - bei den Eltern sind es sogar rund 42 Prozent.

Eltern unterschätzen Bildschirmzeit