PfadnavigationHomeRegionalesHamburgErmittlungenTödlicher Arbeitsunfall in Hamburg-Bahrenfeld – 30-Jähriger von Radlader erfasstStand: 11:43 UhrLesedauer: 2 MinutenEin 30-Jähriger wurde auf einem Betriebshof an der Lederstraße in Hamburg von einem Radlader erfasst (Symbolfoto)Quelle: picture alliance/dpa/Matthias BalkEin Mann stirbt auf einem Betriebshof in Hamburg, als ihn ein Radlader überrollt. Es ist der dritte tödliche Arbeitsunfall in der Hansestadt seit Jahresbeginn – die Polizei ermittelt in allen Fällen.Bei einem Arbeitsunfall in Hamburg-Bahrenfeld ist am Dienstagnachmittag ein 30-jähriger Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde der Mann gegen 13.23 Uhr auf einem Betriebshof an der Lederstraße von einem Radlader erfasst. Das Fahrzeug wurde zu diesem Zeitpunkt von einem 31-jährigen Kollegen gefahren. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der 30-Jährige noch an der Arbeitsstelle. Nach Informationen von WELT passierte das Unglück auf dem Firmengelände des Entsorgungs‑ und Recyclingunternehmens Otto Dörner.Lesen Sie auchDas Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes übernahm vor Ort die psychosoziale Akutbetreuung von Zeuginnen und Zeugen. Die Ermittlungen führt die Fachdienststelle für Arbeitsunfälle im Landeskriminalamt (LKA 45). Eingebunden ist auch die Fachdienststelle für Todesermittlungen (LKA 414). Die genauen Umstände des Unfalls sind noch ungeklärt.Es ist bereits der dritte tödliche Arbeitsunfall in Hamburg in diesem Jahr. Anfang März war ein 42-jähriger Mann bei einem Unglück in einem Industrieunternehmen im Stadtteil Veddel gestorben. Nach Angaben der Polizei kam es bei Arbeiten an einem heißen Kessel mit flüssigem Metall in der Hovestraße aus bislang ungeklärten Gründen zu einer Verpuffung. Der Gabelstapler des 42-Jährigen geriet dabei in Brand. Der Mann konnte nur noch tot aus der Fahrerkabine geborgen werden. Auch in diesem Fall übernahm das KIT die Betreuung von Zeugen, das LKA 45 ermittelte.Aus fünf Metern Höhe abgestürztBereits im Februar hatte ein Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Niendorf für Entsetzen gesorgt. Ein 58-jähriger Mitarbeiter einer Baufirma stürzte am Steendammswisch aus einer Höhe von rund fünf Metern von einem Baugerüst und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Lesen Sie auchRettungskräfte der Feuerwehr leiteten Reanimationsmaßnahmen ein und transportierten den Schwerverletzten unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus, wo er seinen Verletzungen erlag. Die Unfallursache blieb ebenfalls ungeklärt. Neben dem LKA 45 wurden Mitarbeitende des Amtes für Bauordnung und Hochbau in eigener Zuständigkeit tätig.dfe