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Wirtschaftsforum: Das Steuerversprechen von SPD-Chefin Bas ist ein Fehler Die Arbeitsministerin will jeden Bürger bei der Einkommensteuer um 500 Euro entlasten. Das ist gleich aus mehreren Gründen unrealistisch. Ein Gastbeitrag.

Dominika Langenmayr 17.06.2026 - 10:05 Uhr Artikel anhörenDie Autorin: Dominika Langenmayr ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums. Foto: HBMindestens 500 Euro Entlastung im Jahr soll die geplante Einkommensteuerreform bringen. Das hat Arbeitsministerin und SPD-Vorsitzende Bärbel Bas letzte Woche bei „Caren Miosga“ versprochen. Ansonsten bräuchte man keine Reform.Rechnen wir einmal kurz nach. Entlastet man jeden der rund 45 Millionen Einkommensteuerpflichtigen um 500 Euro, so hat der Staat 22,5 Milliarden weniger Steuereinnahmen. Zur Einordnung: Die Ampelregierung zerbrach am Ende wegen einer Finanzierungslücke von fünf Milliarden Euro. Woher soll also das Geld für eine so hohe Entlastung bei der Einkommensteuer kommen?Laut Frau Bas könnten Personen, die „sehr, sehr viel“ verdienen, durchaus mehr zahlen. Aber wer sind diese Personen? Vielleicht diejenigen, die den Reichensteuersatz zahlen, also über 277.826 Euro im Jahr verdienen.Wir sprechen hier von 141.000 Steuerzahlern. Die müssten dann im Schnitt jeweils knapp 160.000 Euro mehr Steuern zahlen, um die 500 Euro Entlastung für den Rest zu finanzieren – völlig illusorisch. Eine deutlich größere Gruppe müsste zur Gegenfinanzierung herangezogen werden. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt