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Erpressung: Cyberkriminelle fordern nach Angriff auf Novo Nordisk offenbar 25 Millionen Dollar Die Hacker waren laut eigenen Angaben mehr als zwei Monate lang in den Netzwerken des dänischen Pharmakonzerns aktiv. Die Behörden sind eingeschaltet.

17.06.2026 - 04:34 Uhr Artikel anhörenNovo Nordisk CEO Maziar Mike Doustdar: Das Unternehmen nimmt die Angelegenheit ernst. Foto: REUTERSDetroit. Cyberkriminelle haben nach eigenen Angaben mehr als ein Terabyte an Daten beim dänischen Pharmakonzern Novo Nordisk erbeutet. Die Erpressergruppe FulcrumSec erklärte am Dienstag, sie prüfe den Verkauf von Teilen der Daten, nachdem das Unternehmen eine Lösegeldzahlung von 25 Millionen Dollar verweigert habe.„Wir nehmen diese Angelegenheit ernst und halten den Betrieb unserer zentralen Systeme aufrecht“, erklärte ein Sprecher von Novo Nordisk. Man stehe zudem in Kontakt mit den zuständigen Behörden. Der Hersteller des bekannten Medikaments zur Gewichtsreduktion Wegovy und des Diabetesmittels Ozempic hatte bereits am 11. Juni einen IT-Sicherheitsvorfall eingeräumt, bei dem Unbefugte Zugriff auf interne IT-Systeme erlangt hätten.Den Hackern zufolge waren sie mehr als zwei Monate lang in den Netzwerken des Konzerns aktiv. Zu den gestohlenen Daten gehörten Quellcodes, vertrauliche Informationen zu Arzneimitteln, Studienergebnisse sowie Details zu internen Modellen der Künstlichen Intelligenz (KI). Obwohl die Gruppe nun nach Käufern suche, ziehe sie nach eigenen Angaben eine kostenlose Veröffentlichung einem Verkauf vor. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt