Der Ausrüster der deutschen Fußballnationalmannschaft, Adidas, hat ein Problem mit dem Buchstaben V: Fans können derzeit online keine Originaltrikots mit den Namen der Spieler Kai Havertz, Aleksandar Pavlović und Deniz Undav bestellen – bei der Beflockung ist der Buchstabe V ausgegangen. Adidas bestätigte einen entsprechenden Bericht der »Bild«-Zeitung.

»Aufgrund der hohen Nachfrage nach Beflockungen der Spieler Undav, Havertz und Pavlović kam es kurzfristig zu Engpässen bei der Verfügbarkeit des Buchstabens ›V‹«, erklärte ein Sprecher. Der Engpass habe aber schnell behoben werden können, »sodass die Flocks mit dem Buchstaben ›V‹ in Kürze wieder online bestellbar sein werden«.Der Trikotverkauf rund um Fußballgroßereignisse ist für die Sportartikelhersteller ein Riesengeschäft. Adidas stattet 14 der 48 WM-Teams aus. Das Unternehmen gab den Umsatz, der direkt mit dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in Verbindung steht, mit einer Milliarde Euro an. Wie viel davon auf Trikots entfällt, gab die Firma nicht bekannt.

Auch beim deutschen Konkurrenten Puma, der elf WM-Nationen ausstattet, läuft der Trikotverkauf offenbar zur Zufriedenheit des Herstellers. »Im Moment sind die Trikots von Portugal sehr beliebt«, sagte eine Sprecherin, aber auch Neuseeland sowie die afrikanischen Länder Elfenbeinküste, Marokko und Senegal verkauften sich gut. Puma setze allerdings nicht so sehr auf den unmittelbaren Verkaufserfolg, sondern eher auf mittel- und langfristige Effekte des Sportgroßereignisses, hieß es.