PfadnavigationHomePolitikAuslandReza Pahlavi„Strategisch schwerwiegender Fehler“ – Schah-Sohn warnt vor Abkommen mit dem IranStand: 20:26 UhrLesedauer: 2 MinutenTeheran werde niemals „einen wahrhaftigen Frieden schließen“, warnt PahlaviQuelle: Nina Liashonok/REUTERSAm Freitag wollen Vertreter des Irans und der Vereinigten Staaten ein Rahmenabkommen über eine Friedensvereinbarung unterschreiben. Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, übt daran scharfe Kritik. „Das iranische Volk wird es nicht akzeptieren“, prophezeit er.Der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, hat sich gegen jede Übereinkunft mit dem Iran ausgesprochen, bei der die derzeitige Führung in Teheran im Amt bleibt. „Ein Abkommen mit diesem Regime wird scheitern, und wir alle werden die Konsequenzen tragen müssen“, erklärte Pahlavi am Dienstag in Onlinediensten. Nachdem das Regime 40 000 Iraner getötet hat, wäre ein Abkommen „nicht nur moralisch inakzeptabel, sondern auch strategisch ein schwerwiegender Fehler“, erklärte er auf X. „Das iranische Volk wird es nicht akzeptieren.“Teheran werde niemals „einen wahrhaftigen Frieden schließen“, so wie die Regierung „nie Frieden mit den eigenen Bürgern gemacht“ habe, führte der 65-Jährige aus. Dabei zeigte sich Pahlavi sicher, dass die Führung in Teheran nicht mehr lange im Amt bleiben werde. „Mit oder ohne internationale Unterstützung wird das iranische Volk dieses Regime stürzen. Die Freiheit wird in den Iran kommen.“Die USA und der Iran wollen am Freitag nahe Luzern in der Schweiz ein Rahmenabkommen über eine Friedensvereinbarung unterzeichnen, die nach monatelangen Verhandlungen zustande gekommen war. Die Vereinbarung sieht unter anderem eine Phase von 60 Tagen vor, in der die Waffen schweigen und die beiden Länder ein abschließendes Abkommen ausarbeiten sollen. Die konkreten Einzelheiten der Übereinkunft waren aber weiter unklar.Lesen Sie auchPahlavis Vater Mohammad Reza Pahlavi war 1979 durch die Islamische Revolution gestürzt worden und aus dem Iran geflohen. Reza Pahlavi lebt heute in den USA im Exil. Er hat sich für eine säkulare Demokratie im Iran ausgesprochen und stellt sich als Alternative für den Fall dar, dass die derzeitige Führung in Teheran stürzen sollte.Der Schah-Sohn wird von Teilen der iranischen Opposition unterstützt, andere kritisieren den 65-Jährigen aber unter anderem wegen seiner Nähe zu Israel. Außerdem hat er sich nie von der autoritären Herrschaft seines Vaters distanziert.doli mit AFP
Reza Pahlavi: „Strategisch schwerwiegender Fehler“ – Schah-Sohn warnt vor Abkommen mit dem Iran - WELT
Am Freitag wollen Vertreter des Irans und der Vereinigten Staaten ein Rahmenabkommen über eine Friedensvereinbarung unterschreiben. Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, übt daran scharfe Kritik. „Das iranische Volk wird es nicht akzeptieren“, prophezeit er.








