Das Verfahren gegen Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor der Frankfurter Uniklinik, am Landgericht Stuttgart wurde gegen eine Geldauflage von 50.000 Euro vorläufig eingestellt. Mit Graf, der bis März 2016 Klinikdirektor in Stuttgart war, waren auch der damals für das Gesundheitswesen der Stadt zuständige beigeordnete Bürgermeister und der ehemalige Geschäftsführer des Klinikums angeklagt. Das Verfahren gegen Letzteren wurde ebenfalls vorläufig eingestellt, gegen eine Zahlung von 30.000 Euro. Das Verfahren gegen einen dritten Angeklagten wird hingegen fortgesetzt.Den drei Männern wurde (teils versuchter) Betrug und Untreue vorgeworfen. Im Wesentlichen ging es um die Frage, ob die drei Männer von Unregelmäßigkeiten und Bestechlichkeiten bei der Honorierung externer Dienstleister und bei der Abrechnung von Behandlungskosten ihres damaligen Auslandsabteilungsleiters gewusst haben. Dieser wurde in einem anderen Prozess zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.
Ärztlicher Direktor der Uniklinik Frankfurt: Verfahren gegen Jürgen Graf eingestellt
Seit Februar musste sich Jürgen Graf, der Ärztliche Direktor der Frankfurter Uniklinik, vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten. Nun wurde das Verfahren eingestellt – gegen eine Zahlung von 50.000 Euro.








