Am Montag kostete Diesel nur noch sieben Cent mehr als vor dem Irankrieg, E10 etwa neun Cent. Wenn der Tankrabatt in zwei Wochen ausläuft, könnten die Preise wieder steigen. Trotzdem sind Experten froh über das Ende der Maßnahme.

16.06.2026, 17.53 Uhr

Kunde beim Tanken: Nur noch wenige Euro mehr als vor dem Irankrieg

Die Spritpreise in Deutschland sinken nach der Einigung zum Irankrieg und nähern sich den Werten vor Kriegsbeginn an. Am Montag kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,816 Euro, wie der ADAC mitteilte. Das waren zwar nur 1,3 Cent weniger als am Vortag, es war aber bereits der siebte Tag mit Rückgängen in Folge. Superbenzin der Sorte E10 verbilligte sich um 0,9 Cent auf 1,868 Euro.

Damit war Diesel am Montag nur noch sieben Cent pro Liter teurer als am letzten Tag vor Kriegsbeginn, E10 um neun Cent. Auf eine Tankfüllung von 50 Litern gerechnet sind das 3,50 beziehungsweise 4,50 Euro. In der Spitze hatte sich Diesel um mehr als 70 Cent pro Liter verteuert, E10 um mehr als 40 Cent.Zudem deuten auch die Zahlen vom Dienstagmorgen auf weiter sinkende Preise hin – diese sind zwar ein Indiz für die weitere Preisentwicklung, der Tagesdurchschnitt kann aber von ihnen abweichen. Seit Einführung der 12-Uhr-Regel ist Sprit am Morgen und Vormittag typischerweise eher billig. Mittags machen die Preise dann einen Sprung nach oben und werden im Verlauf des Nachmittags wieder günstiger.