Winston-Salem (dpa) - Die Suche nach dem Nachfolger von EM-Kanarienvogel Ringo ist für Joshua Kimmich gar nicht so einfach. Denn die Tierwelt in North Carolina hat ihre Tücken. „Wir haben gestern eine Schlange gesehen. Aber da wurde uns gesagt, dass die giftig ist. Also bei einem Biss muss man mal ins Krankenhaus fahren. Ich glaube nicht, dass man stirbt. Aber es ist zumindest mal gefährlich. Ja, hier habe ich ein bisschen Respekt vor den Tieren, muss ich sagen“, erzählt der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft im Teamcamp in Winston-Salem.Bei der Heim-EM 2024 hatten Kimmich, David Raum und Robert Andrich einen Kanarienvogel als Glücksbringer adoptiert. In den USA würde sich ein Eichhörnchen als Maskottchen anbieten. Viele Nagetiere flitzen durch die Grünanlagen im Hotel The Graylyn Estate und den benachbarten Campus der Wake Forest University, wo die DFB-Elf trainiert. Aber: „Am Schluss wird es schwer, so ein Eichhörnchen einzusperren“, scherzt Kimmich. Und das wolle man auch nicht.Sorge vor SchlangenbissDie lokale Tierwelt sei ihm etwas fremd, gesteht der 31-Jährige. „In Deutschland habe ich das Gefühl, da gibt's nicht so viele gefährliche Tiere. Hier ist so das Gefühl, wenn man auf eine Schlange tritt, kann das schon böse enden. Deswegen versuchen wir uns hier eher zurückzuhalten, was die Tiere angeht.“Bei der EM vor zwei Jahren wurde auch ein Bonsai-Baum gepflanzt. In Winston-Salem würde sich eine Magnolie anbieten. Das sei ein „krasser Baum“, meint Hobby-Gärtner Kimmich. Den kenne er in dem Ausmaß aus Deutschland nicht. „Also meiner im Garten, der blüht erstens nie. Und zweitens ist er nicht so groß.“© dpa-infocom, dpa:260616-930-233479/1
Kimmichs Schlangenalarm und Eichhörnchenproblem
Winston-Salem (dpa) - Die Suche nach dem Nachfolger von EM-Kanarienvogel Ringo ist für Joshua Kimmich gar nicht so einfach. Denn die Tierwelt in North Carolina hat ihre Tücken. „Wir haben gestern eine Schlange gesehen. Aber da wurde uns gesagt, dass die giftig ist. Also bei einem Biss muss man mal ins Krankenhaus fahren. Ich glaube nicht, dass man stirbt. Aber es ist zumindest mal gefährlich. Ja, hier habe ich ein bisschen Respekt vor den Tieren, muss ich sagen“, erzählt der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft im Teamcamp in Winston-Salem.Bei der Heim-EM 2024 hatten Kimmich, David Raum und Robert Andrich einen Kanarienvogel als Glücksbringer adoptiert. In den USA würde sich ein Eichhörnchen als Maskottchen anbieten. Viele Nagetiere flitzen durch die Grünanlagen im Hotel The Graylyn Estate und den benachbarten Campus der Wake Forest University, wo die DFB-Elf trainiert. Aber: „Am Schluss wird es schwer, so ein Eichhörnchen einzusperren“, scherzt Kimmich. Und das wolle man auch nicht.Sorge vor SchlangenbissDie lokale Tierwelt sei ihm etwas fremd, gesteht der 31-Jährige. „In Deutschland habe ich das Gefühl, da gibt's nicht so viele gefährliche Tiere. Hier ist so das Gefühl, wenn man auf eine Schlange tritt, kann das schon böse enden. Deswegen versuchen wir uns hier eher zurückzuhalten, was die Tiere angeht.“Bei der EM vor zwei Jahren wurde auch ein Bonsai-Baum gepflanzt. In Winston-Salem würde sich eine Magnolie anbieten. Das sei ein „krasser Baum“, meint Hobby-Gärtner Kimmich. Den kenne er in dem Ausmaß aus Deutschland nicht. „Also meiner im Garten, der blüht erstens nie. Und zweitens ist er nicht so groß.“© dpa-infocom, dpa:260616-930-233479/1













