Quelle: dpa Nordrhein-Westfalen

16. Juni 2026, 17:19 Uhr

Vor dem Landgericht Köln ist ein Legionellen-Prozess abgeschlossen worden. (Symbolbild)

© Rolf Vennenbernd/​dpa

Rund sechs Jahre nach einer Legionellen-Infektion an der Uniklinik Köln mit drei Toten und drei Verletzten hat das Kölner Landgericht ein Verfahren gegen einen Angeklagten gegen Zahlung von 2.000 Euro eingestellt. Zwar sah das Gericht den damals bei einem Tochterunternehmen der Klinik beschäftigten 60-Jährigen in einer Mitverantwortung für die Ausbreitung der Legionellen in einer Verdunstungskühlanlage. So hätte der Angeklagte die Gabe von Bioziden in die Anlage engmaschiger kontrollieren müssen. Der vom Angeklagten zu verantwortende Tatbeitrag sei aber «sehr gering», befand das Gericht.