Der US-Gastronomiekonzern Yum! Brands trennt sich von seiner mit schwindender Nachfrage kämpfenden Fast-Food-Kette Pizza Hut. Wie der Konzern, zu dem auch die Ketten Taco Bell und Kentucky Fried Chicken gehören, am Dienstag mitteilte, soll Pizza Hut für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 2,3 Milliarden Euro) verkauft werden.
Das Filialnetz außerhalb Chinas wird demnach von der Private-Equity-Gesellschaft Longrange Capital für 1,5 Milliarden Dollar übernommen. Das China-Geschäft soll für 1,2 Milliarden Dollar an die 2016 ausgegliederte Gesellschaft Yum China gehen.„Diese Transaktionen ermöglichen es Yum, sich stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren“, sagte Yum-Brands-Chef Chris Turner. Dem Konzern verbleiben nach dem Verkauf noch die Ketten Taco Bell und KFC. Die Aktie von Yum Brands legte vorbörslich um etwa ein Prozent zu.
Inflation, Rohstoffkosten und die Abnehmspritze setzten Pizza Hut zuPizza Hut, 1958 in Wichita im US-Bundesstaat Kansas gegründet, war lange Zeit Marktführer im Pizzasektor und entwickelte sich auch international zu einer bekannten Marke. Zuletzt hatte das Unternehmen jedoch mit wachsender Konkurrenz durch Domino's und Papa John's sowie durch weitere Fast-Food-Ketten zu kämpfen.










